Steuern im Kanton Schwyz Die Abgaben bleiben gleich hoch - oder sie sinken sogar

Im Kanton Schwyz sind auf 2017 die Steuerfüsse nicht erhöht worden - weder auf Kantons- noch auf Bezirks- oder Gemeindeebene. In der Ausserschwyz hat es sogar Steuersenkungen gegeben.

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Bildlegende: Feusisberg gehört zu den steuergünstigsten Gemeinden im Kanton Schwyz. Archivbild zvg

Wie das Finanzdepartement am Montag mitteilte, ist Wollerau mit einem Gemeindesteuerfuss von 0,6 Einheiten die günstigste Schwyzer Gemeinde. Wollerau hat mit 2,55 Einheiten auch die tiefste Gesamtsteuerbelastung (inklusive Kanton, Bezirk und katholischer Kirchgemeinde).

Die höchste Gesamtsteuerbelastung hat Illgau mit 4,52 Einheiten. Den höchsten Gemeindesteuerfuss haben Schübelbach und Reichenburg mit je 1,85 Einheiten.

March und Höfe senken die Steuern

Kein Schwyzer Gemeinwesen hat auf 2017 den Steuerfuss erhöht. Die Staatssteuer blieb mit 1,7 Einheiten stabil. Zwei Bezirke, nämlich March und Höfe, senkten den Steuerfuss. Im Bezirk Schwyz blieb der Steuerfuss gleich hoch.

Drei politische Gemeinden konnten die Steuerbelastung ebenfalls senken. Es handelt sich um Lachen, Freienbach und Feusisberg, die in den steuersenkenden Bezirken March und Höfe liegen. Deren Steuerzahler profitieren somit 2017 doppelt.