«Die CVP-Fraktion wird sich neu arrangieren müssen»

Bei den Wahlen im Kanton Nidwalden haben zehn Landräte die Wiederwahl nicht geschafft. Unter ihnen ist die Chefin der CVP-Fraktion, Monika Lüthi. Den Grund für ihre Abwahl sieht sie in der starken Konkurrenz. Die stark erneuerte CVP-Fraktion werde aber auch ohne sie funktionieren.

Monika Lüthi und Bundesrätin Doris Leuthard. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Monika Lüthi (links) mit Bundesrätin Doris Leuthard an einem Anlass. zvg

Die Monika Lüthi war in ihrer Wohngemeinde Ennetbürgen eine von drei CVP-Kandidaten - neben dem bisherigen Landrat Josef Odermatt und der Vize-Präsidentin der Nidwaldner CVP, Therese Rotzer, die neu antrat. Beide Parteikollegen von Monika Lüthi, sowohl Odermatt als auch Rotzer, schafften die Wahl. Allerdings bekam Josef Odermatt nur gerade sieben Stimmen mehr als Monika Lüthi. «Aufgrund der starken Kandidaten musste ich damit rechnen, dass es nicht reichen könnte», sagte die 56-Jährige gegenüber dem Regionaljournal Zentralschweiz.

Starke CVP-Fraktion

Bei den Wahlen verlor die CVP im Landrat einen Sitz und ist neu mit 17 Mandaten vertreten. Sie ist die stärkste Fraktion im Nidwaldner Parlament - zusammen mit der SVP, die ebenfalls 17 Sitze besetzt. «Von den 17 CVP-Fraktionsmitgliedern sind neun neu. Dadurch wird sich die Fraktion zuerst mal arrangieren müssen», sagt Lüthi weiter. Auch sie muss sich neu arrangieren, wenn sie nach ihrer Abwahl nun mehr Zeit hat. Was sie damit anfangen will, weiss sie noch nicht.