«Die h-Moll-Messe war ein echtes Bedürfnis»

Das neu gegründete Ensemble 13 führt in Luzern die h-Moll-Messe von Johann Sebastian Bach in kleiner Besetzung auf. Die Formation will sich immer wieder grosse Werke der Musikgeschichte vornehmen.

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Bildlegende: Die h-Moll-Messe von Johann Sebastian Bach gilt als eine der bedeutendsten geistlichen Kompositionen. Keystone

Die h-Moll-Messe von Johann Sebastian Bach gilt als eine der bedeutendsten geistlichen Kompositionen. Es handelt sich um Bachs letztes grosses Vokalwerk. Das Ensemble 13 hat sich zum Ziel gesetzt, genau solche Werke aufzuführen. In der erst jüngst gegründeten Formation musizieren professionelle Musiker aus verschiedenen Schweizer Orchestern zusammen mit Studentinnen und Studenten von Musikhochschulen.

Geleitet wird das Orchester vom Luzerner Trompeter und Dirigenten Albert Benz. Für ihn ist wichtig, dass die Werke möglichst authentisch aufgeführt werden. Das kommt auch in der Grösse des Klangkörpers zum Ausdruck. Orchester und Chor zählen zusammen nur rund 50 Mitglieder. Zu Bachs Zeiten sei das auch nicht anders gewesen, sagt Benz. Das Ensemble 13 kommt zudem ohne Solisten aus. Die Soli werden von Ensemblemitgliedern gesungen. Aufgeführt wird die h-Moll-Messe am Sonntag, 23. November, um 17 Uhr in der Luzerner Matthäuskirche.