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Zentralschweiz Die letzte Kunstausstellung in der grossen Zementfabrik

Vor dem endgültigen Verschwinden der ehemaligen Zementfabrik in Brunnen zeigen 57 zeitgenössische Künstlerinnen und Künstler ihre Werke. Sie verwandeln das riesige Betongebäude in eine Kunsthalle auf fünf Stockwerken. Ab August weicht die Fabrik einer Überbauung.

Bereits vor vier Jahren stellten mehrere zeitgenössische Künstlerinnen und Künstler ihre Werke in der ehemaligen Betonmühle der stillgelegten Holcim-Zementfabrik zur Schau. Dem erneuten Aufruf der beiden Kuratoren, Philipp Ehgartner und Mischa Camenzind, folgten 57 Künstlerinnen und Künstler aus dem Raum Zentralschweiz, Zürich und Aargau. Sie schufen für die Ausstellung «Das Fabrikutop» Installationen, Bilder, Videos oder Bepflanzungen.

Arbeiten für die Fabrik

«Für die Kunstschaffenden gab es keine inhaltlichen Vorgaben. Ausser, dass ihre Werke irgendwie zur speziellen Architektur der alten Zementfabrik passen sollten», sagt Kurator Philipp Ehgartner. Dank einer langen Vorlaufzeit von mehreren Monaten und einem Budget von 40`000 Franken sei es gelungen, eine Ausstellung mit aufwändigen und komplexen Arbeiten zu realisieren. Zudem werde die eigentliche Ausstellung mit einem Rahmenprogramm mit Konzerten, Lesungen, Performances und einer Bar ergänzt.

Nach der Kunst folgt der Abriss

Die Kunstausstellung «Fabrikutop» wird die letzte sein auf dem Areal der ehemaligen Zementfabrik in Brunnen. Sie dauert bis am 16. Juli 2016. Danach werden die Fabrikgebäude abgerissen, um Platz zu machen für die erste Etappe der Grossüberbauung Nova Brunnen. Baustart ist im August 2016.

Regionaljournal Zentralschweiz; 17:30 Uhr

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