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E-Government «Die Leute wollen ihre Dinge online erledigen können»

Nicht nur Unternehmen, auch die Gemeinden müssen sich der digitalen Transformation stellen. Es entstehen grundlegende Veränderungen. Gérald Strub berät Gemeindebehörden aus den Kantonen Luzern und Aargau.

Legende: Audio «Investitionen führen zu Diskussionen» (17.1.2017) abspielen. Laufzeit 6:36 Minuten.
6:36 min, aus Regi LU vom 17.01.2017.

SRF News: Gérald Strub, sind Gemeinden heute genauso von der Digitalisierung betroffen wie Unternehmen?

Gérald Strub: Meiner Meinung nach: Ja. Das sehen aber nicht alle Gemeindevertreter gleich. Meine Erfahrung ist, dass Führungspersonen in ihrem Job in einem Unternehmen dem technologischen Wandel gegenüber sehr aufgeschlossen, in der Rolle als Gemeindrat jedoch nicht mehr gleichermassen innovativ sind. In der Gemeinde setzt man eher auf Kontinuität und mehrheitsfähige Lösungen.

Stehen die Gemeinden der Digitalisierung aufgeschlossen gegenüber?

Die Gemeinden sehen den Nutzen und die Notwendigkeit des E-Government. Zu Diskussionen führen die Investitionen und die personellen Veränderungen, die eine Digitalisierung mit sich bringt.

Was für Veränderungen kommen noch auf die Gemeinden zu?

Es wird eine ähnliche Entwicklung geben wie im Bankwesen. Dort ist es heute selbstverständlich, dass wir unsere Zahlungen von zu Hause aus tätigen. Auch bei den Gemeinden wird das digitale Angebot aus- und das Schaltergeschäft abgebaut.

Das Gespräch führte Michael Zezzi

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