Die Polizisten aus Uri und Tessin kooperieren für die NEAT

Die Eröffnung des längsten Eisenbahntunnels der Welt im Juni ist eine grosse sicherheitspolitische Herausforderung, der sich die Gotthardkantone gemeinsam stellen. Für die Eröffnung erhält ein einzelner Mann die Einsatzleitung in beiden Kantone - auf nationaler Ebene eine Premiere.

Blick in den Gotthard-Basistunnel. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Die Sicherheit werden bei der Eröffnung des Gotthard-Basistunnels gross geschrieben. Keystone

Die Eröffnung der NEAT rückt näher und näher, am 1. Juni ist es soweit: Erwartet werden verschiedene internationale und nationale Persönlichkeiten für die offizielle Einweihung.

Die Gästeliste ist lang und die Vorbereitungen sind in vollem Gange. Doch damit nicht genug: Am 4. und 5. Juni kann sich auch die Bevölkerung den neuen Tunnel bestaunen, erwartet werden 50'000 bis 100'000 Zuschauer.

Dieser Massenaufmarsch bedingt besondere Sicherheitsmassnahmen. In einer Vereinbarung einigten sich die Sicherheitsdirektoren der beiden Kantone Uri und Tessin am Dienstag auf die Errichtung einer gemeinsamen Einsatzleitung über das gesamte Gebiet hinweg.

Die Führung liegt dabei beim Tessiner Lorenzo Hutter. Trotzdem habe Uri ein grosses Mitspracherecht, äussert sich Sicherheitsdirektor Beat Arnold gegenüber Radio SRF. Zusätzlich unterstützt werden die beiden Polizeikorps unter anderem auch vom Bundesamt für Polizei fedpol. Die Zusammenarbeit dauert laut der unterzeichneten Vereinbarung höchstens bis zum 30. Juni 2016.