Zum Inhalt springen
Inhalt

Zentralschweiz Die Stadt Luzern spart weiter

Der Luzerner Stadtrat hat aufgezeigt, wie er den Finanzhaushalt in den Jahren 2015 bis 2018 ausgleichen will. So sollen der Teuerungsausgleich für pensionierte Stadtangestellte ganz und Lohnerhöhungen für das Personal geringer ausfallen. Zudem will sich die Stadtregierung den Lohn kürzen.

Stadt Luzern Seebrücke
Legende: Die Finanzaussichten für die Stadt Luzern bleiben in Zukunft düster. SRF

Der Luzerner Stadtrat habe im Rahmen seiner Finanzplanung 2014-2018 festgestellt, dass sich die finanzielle Lage trotz einer Steuererhöhung und Sparbemühungen nicht ausreichend erholen werde, erklärte Finanzdirektor Stefan Roth am Montag bei der Präsentation der neuen Massnahmen.

Die Rentner müssen darum in den nächsten Jahren auf den Teuerungsausgleich verzichten, die Angestellten sollen nur noch individuelle Lohnerhöhungen erhalten. Die fünf Mitglieder des Stadtrats wollen ebenfalls ab 2015 auf je 20'000 Franken Lohn verzichten. Das jetzige Salär des Stadtpräsidenten beträgt rund 263'000 Franken pro Jahr, jenes eines Stadtrats 246'000 Franken.

Neben den Massnahmen beim Personal sind auch kleinere Ausgaben beim Hallenbad und der Reinigung vorgesehen. Insgesamt will der Luzerner Stadtrat das Budget jährlich um bis zu 6,6 Millionen Franken entlasten, wie weiter bekannt gab.

Der Stadtrat betont aber, dass es für Luzern entscheidend sei, dass keine zusätzlichen Löcher auf Kantonsebene aufgerissen würden: So dürfe beispielsweise die Liegenschaftssteuer nicht abgeschafft werden.

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.

1 Kommentar

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von M. Steiner, Winterthur
    Auch hier bleibt wie im Falle Winterthurs nur eines zu sagen: 246'000 Franken sind immernoch eine Frechheit! Politik darf kein Karrieremodell mehr sein, sondern muss wieder von Leuten betrieben werden, die das aus Überzeugung tun!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen