Doch keine Überwachungskameras für Fussball-Fans

Um Fussballfans auf dem Weg ins Stadion besser zu überwachen, wollte die Luzerner Polizei an heiklen Orten fixe Kameras installieren. Daraus wird jetzt aber nichts, die Idee ist zu teuer.

Am Mittwoch gilt es für den FCL Ernst: Das erste Spiel in der Europa-League steht an. Der Gegner ist die italienische Mannschaft US Sassuolo. Zu diesem Spiel werden viele Fans und Zuschauer erwartet. Das ist auch eine grosse Herausforderung für die Luzerner Polizei.

Idee ist zu teuer

Um die Fans auf dem Weg ins Stadion zu überwachen, wollte die Luzerner Polizei an heiklen Stellen fixe Überwachungskameras montieren. Daraus wird nun aber nichts. Das Projekt kostet zu viel.

«Der Kommandant der Luzerner Polizei, Adi Achermann, hatte im letzten November angefragt, ob man an öffentlichen Gebäuden entlang der Fanmärsche fixe Videokameras montieren könne. Diese Anfrage wurde unterdessen zurückgezogen, da eine Prüfung dieses Projekts ergeben hat, dass der Unterhalt der Videokameras zu teuer wäre», sagt Erwin Rast vom Sicherheitsdepartement des Kanton Luzern gegenüber Radio SRF.

Probleme mit dem Datenschutz

Weiter wären fixe Kameras auch wegen des Datenschutzes problematisch. Ausserdem könnten Chaoten fixe Standorte meiden und so nicht mehr identifiziert werden, sagt Rast weiter. Deshalb will die Luzerner Polizei auch diese Saison weiterhin auf den Einsatz von mobilen Kameras durch einen Sicherheitsdienst setzen.

Regionaljournal Zentralschweiz; 17:30 Uhr