Drei von sieben Obwaldner Gemeinden mit schwarzen Zahlen

Finanziell am besten geht es Engelberg. Alpnach und Sarnen hingegen kämpfen mit einer schwierigen Lage. Dies geht aus der Gemeindefinanzstatistik 2012 hervor. Die Nettoschuld pro Einwohner ist in fast allen Obwaldner Gemeinden gesunken.

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Heute im «Regionaljournal» um 12:03 Uhr auf Radio SRF 1.

Den grössten Überschuss kann Engelberg vorweisen. Er betrug 1,4 Millionen Franken. Nur Sarnen hatte ein Defizit von 2,4 Millionen Franken.

Alpnach und Sarnen hatten 2012 mit vier, beziehungsweise 29 Prozent einen tiefen Selbstfinanzierungsgrad. Giswil, Kerns und Sachseln hingegen konnten ihre Investitionen voll und ganz selber bezahlen. Lungern und Engelberg erreichten eine Selbstfinanzierung von 86 Prozent.

Die Nettoschuld pro Einwohner ist in allen Gemeinden ausser Alpnach gesunken. Der Vergleich mit dem Vorjahr ist allerdings nur bedingt aussagekräftig, da im Jahr 2012 ein neues Rechnungsmodell angewandt wurde.