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Dringender Aufruf Bevölkerung von Sursee muss Wasser sparen

Der Regen der letzten Tage reiche noch nicht aus, der Grundwasserspiegel sei so tief wie noch nie seit Messbeginn.

Eine Frau giesst in einem Garten mit einem Schlauch ihre Pflanzen.
Legende: Garten tränken ist in Sursee zur Zeit nicht erwünscht: Die Bevölkerung wurde aufgerufen, Wasser zu sparen. Keystone

Die lange Trockenheit macht sich bei der Wasserversorgung der Stadt Sursee bemerkbar. Der Regen der vergangenen Tage habe zu keinem Anstieg des Grundwassers geführt, heisst es in einem Flugblatt, das in alle Haushaltungen der Stadt geschickt wurde. Der vorangegangene Sparappell habe nicht die gewünschte Wirkung erzielt, deshalb wende man sich direkt an die Einwohner, heisst es im Schreiben weiter.

Die Behörden bitten deshalb die Bevölkerung mit dem Trinkwasser haushälterisch umzugehen. Die Wasserbezüge seien in den vergangenen Wochen massiv gestiegen, gleichzeitig seien die Grundwasserstände so tief wie noch nie seit Messbeginn. Um die Situation zu entschärfen, brauche es konstante Niederschläge über Tage, wenn nicht sogar Wochen.

Wenn der Pegel weiter sinkt, müssen Verbote ausgeprochen werden, die wehtun.
Autor: Pascal FreiStellvertretender Leiter Wasserversorgung Sursee

Die Wasserversorgung Sursee musste schon intervenieren und die Produktionsleistung drosseln. Weitere Reduktionen könnten zu erheblichen Einschränkungen führen oder sogar Verbote nötig machen. «Haushalte dürften dann zum Beispiel den Garten nicht mehr bewässern», erklärt Pascal Frei von der Wasserversorgung Sursee. Eine Missachtung hätte Bussen zur Folge. Man hoffe aber, dass sich die Lage verbessert und die Bevölkerung nun besser mithelfe, so Frei weiter.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Daniel Ackermann (saskilte)
    Dann sollten sich die Bürger bald auf Verbote einstellen. die Langfristprognose von ECMWF und CFSv2 melden für September und Oktober praktisch keinen Niederschlag. Wann hört in der Schweiz das Dörflidenken endlich auf und plant ein nationales Wassernetz? Sollte es in Zukunft weiterhin trocken bleiben bringt uns die Wasserversorgung pro Gemeinde nicht weiter.
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