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Zentralschweiz Düstere Finanzaussichten für den Kanton Zug

Das Budget 2015 des Kantons Zug rechnet mit einem Defizit von 139 Millionen Franken. Der Regierungsrat hat das Budget bereits mit mehreren Sparrunden entlastet und Reserven aufgelöst. Gründe für den Fehlbetrag sind tiefere Steuereinnahmen, Bauvorhaben und die Zahlungen in den NFA.

Ein Bündel Tausendernoten.
Legende: Der Zuger Staatshaushalt soll mit einem Entlastungsprogramm bis 2018 wieder ins Lot gebracht werden. Keystone

Der Zuger Regierungsrat hat im Budget 2015 bereits mehrere Sparmassnahmen vorgenommen. So werden keine zusätzlichen Personalstellen bewilligt. Weiter werden die Investitionen auf den Durchschnitt der letzten drei Rechnungsjahre gesenkt.

Über weitere Sparmassnahmen entscheidet der Zuger Regierungsrat anfangs 2015. Denkbar seien höhere Gebühren. «Wir können noch handeln, andere müssen», umschreibt der Zuger Finanzdirektor Peter Hegglin die finanzielle Situation des Kantons Zug.

Sparpaket soll Staatshaushalt wieder ins Gleichgewicht bringen

Bereits im Juli 2014 hat der Zuger Regierungsrat ein Entlastungsprogramm initiiert. Dabei sollen jährlich 100 Millionen Franken eingespart werden. Ziel ist ein ausgegliechener Staatshaushalt 2018. Kein Thema ist derzeit eine Steuererhöhung im Kanton Zug.

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Kurt Stöckly, 6340 Baar
    Ist ja nix neues: Sparen was das Zeug hält und zwar auf dem Buckel der unteren Einkommen... Spätestens, wenn der internationale Druck so gross wird, dass auch Rohstofffirmen unter Druck kommen und der eine oder andere Grosskonzern (die ja heute die Politik bestimmen) sich von der Bildfläche verabschiedet, wird dann evtl. über höhere Steuern für Superreiche nachgedacht - vielleicht ist es dann zu spät weil sich die Damen und Herren bereits in einem andern Steuerparadies gemütlich gemacht haben.
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  • Kommentar von Peter P. Odermatt, Pfäffikon SZ
    Ein ausgeglichener Steuerhaushalt ist zukünftig auch in Zug nicht denkbar, ohne Steuererhöhungen. Nur politisches Wunschdenken.
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