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Düstere Finanzaussichten Luzerner CVP mit einem Bündel an Vorschlägen

Sparen beim Strassenbau und im Gesundheitswesen sowie zusätzliche Einnahmen sollen die Finanzen ins Lot bringen.

In der Luzerner Kantonskasse klafft bald ein grosses Loch. Das zeigt die Finanzplanung ab 2019. Zu schaffen macht dem Kanton unter anderem, dass er weniger Geld aus dem Nationalen Finanzausgleich NFA erhält. Nach der SP macht nun auch die CVP verschiedene Vorschläge um die Finanzen ins Gleichgewicht zu bringen.

Sparmöglichkeiten sieht die CVP in verschiedenen Bereichen:

  • Gesundheitswesen: Mit den Spitälern sollen künftig Globalbudgets festgelegt werden
  • Verwaltung: Bürokratie soll abgebaut und Effizienz soll gesteigert werden
  • Strassenbau: Die Standards sollen überprüft werden und die Gemeinden sollen mehr Kompetenzen erhalten.

Die Partei strebt ausserdem eine Revision des Steuergesetzes an, die dem Kanton mehr Geld einbringen soll. Dabei soll auch die Unternehmenssteuer kein Tabu bilden, heisst es in der Mitteilung vom Freitag. Die CVP stehe nach wie vor hinter der bisherigen Steuerstrategie, schreibt die Partei weiter.

SP verlangt höhere Unternehmenssteuern

Kürzlich skizzierte bereits die SP des Kantons Luzern, wie sie sich die Finanzpolitik des Kantons in Zukunft vorstellt. Die SP verlangt jedoch ausschliesslich Mehreinnahmen.

Sie fordert eine ganze Reihe von Steuererhöhungen: bei den Unternehmen und bei den Vermögens- und Einkommenssteuern. Zudem möchte die SP, dass der Kanton die Liegenschaftssteuer, die das Volk 2015 abgeschafft hat, zumindest teilweise wieder einführt.