Durchzogene Bilanz der Zentralschweizer Skirennfahrerinnen

Sechs Skirennfahrerinnen aus der Zentralschweiz waren bei der WM in Vail/Beaver Creek dabei. Das beste Resultat aus Zentralschweizer Sicht war ein 7. Rang von Nadja Jinglin-Kamer. Mit Wendy Holdener stach der hoffnungsvollste Medaillentrumpf nicht.

Priska Nufer während ihrer Fahrt beim Super-G an der WM in Vail/Beaver Creek. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Priska Nufer (Bild) gehörte mit ihrem 16. Rang im Super-G zu den Lichtblicken an der Ski-WM. Keystone

Wendy Holdener gehörte im Slalom zu den Medaillenanwärterinnen. Sie selber rechnete sich realistische Chancen aus. Mit einem achten Rang im ersten Lauf brachte sich die Unteribergerin in eine gute Position.

Doch im zweiten Lauf unterlief ihr ein Fehler: «Ich bin mit den Slalomschützen eingehakt. Das darf nicht passieren, darum ist die Enttäuschung noch grösser», sagt Wendy Holdener gegenüber Radio SRF.

Die 22-jährige Schwyzerin war aus Zentralschweizer Sicht die grösste Medaillenhoffnung. Doch auch andere Fahrerinnen wurden den Erwartungen nicht gerecht. So fuhr zum Beispiel Fabienne Suter aus Sattel bei ihrer fünften WM-Teilnahme nicht wie angestrebt aufs Podest. Und auch Michelle Gisin konnte im Slalom keine Akzente setzen und schied im Rennen aus.

Comeback von Gisin

Der Einsatz von Dominique Gisin an dieser WM war nach ihrer Knieverletzung lange fraglich. Sie konnte nur den Riesenslalom bestreiten und fuhr auf den 16. Rang. «Mein Knie schmerzte überhaupt nicht. Es berührt mich, dass meine Knie das mitmachen. Das gibt mir extrem viel», begründete Dominique Gisin ihr gelungenes Comeback.

Ein weiterer Lichtblick aus Zentralschweizer Optik war Priska Nufer. Das 23-jährige Nachwuchstalent aus Alpnach überzeugte mit einem 16. Rang im Super-G.

Regionaljournal Zentralschweiz; 17:30 Uhr