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Die Kontroverse um die besondere Liste
Aus Regionaljournal Zentralschweiz vom 15.10.2019.
abspielen. Laufzeit 02:14 Minuten.
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Eidgenössische Wahlen Luzern Liste «Links und Rechts nach Bern» stösst SP sauer auf

Eine Ständeratsliste mit David Roth (SP) und Franz Grüter (SVP) ist ohne Einwilligung der SP eingereicht worden.

Die SP spricht von einer «rufschädigenden Liste». Eingereicht hat sie die SVP. Sie versteht die Kritik nicht: «Wir wollten die politische Kultur pflegen und den Wählerinnen und Wählern eine Vielfalt präsentieren», erklärt SVP-Präsidentin Angela Lüthold die Idee hinter der Liste.

Dass die SVP die Liste eingereicht hat, ohne den SP-Kandidaten zu fragen, sei «gesetzlich zugelassen». Tatsächlich ist diese Möglichkeit im Stimmrechtsgesetz explizit vorgesehen. Man habe David Roth über die Liste informiert, sagt Angela Lüthold.

Die SP wusste also von der Liste. Dass sie erst jetzt, kurz vor den Wahlen, darauf reagiert, habe damit zu tun, dass in letzter Zeit viele Wählerinnen und Wähler sie auf diese Liste angesprochen hätten, sagt Sebastian Dissler, SP-Parteisekretär. «Einige Leute glauben, wir hätten etwas damit zu tun. Und wir möchten einfach betonen, dass das nicht so ist.»

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1 Kommentar

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  • Kommentar von marlene Zelger  (Marlene Zelger)
    Hier zeigt sich einmal mehr, wo die Demokratie mit Füssen getreten wird und wo nicht. Die SP will nur mit ihren Verbündeten und Sympathisanten zusammenarbeiten, wäöhrend die SVP offen mit anderen Parteien zusammenarbeiten will. Ich stimme für die Partei, welche demokratische Offenheit pflegt.
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