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Einschulungsalter Schwyzer Kinder sollen nicht später in die Schule

Die Schwyzer SVP will die Kinder ein halbes Jahr später in die Schule schicken. Das wäre schweizweit einmalig - und kommt für die Schwyzer Regierung nicht in Frage.

Immer wieder würden Kinder schulpflichtig, obwohl sie noch nicht reif genug seien, steht in einem Vorstoss der SVP - es fehle ihnen an Ausdauer, Konzentrationsfähigkeit und Lernbereitschaft. Verlangt wird nun, dass die Regierung den gesetzlichen Stichtag für die Schulpflicht früher ansetzt und damit das Einschulungsalter erhöht.

Heute fällt der Stichtag auf den 31. Juli. Kinder, die bis zu diesem Datum fünfjährig sind, treten im August jeweils in den Kindergarten ein. Ein Jahr darauf erfolgt der Eintritt in die Primarschule. Laut SVP soll der Stichtag auf Ende Februar vorverlegt werden - die Kinder würden damit beim Eintritt in den Kindergarten mindestens fünfeinhalb Jahre alt sein.

Die Regierung will am aktuellen Stichtag aber nicht rütteln. Er habe sich bewährt und sei bei den Erziehungsberechtigten akzeptiert, schreibt sie in ihrer Antwort auf den Vorstoss. Zudem hätten die Kantone das Schuleintrittsalter harmonisiert - und zwar im Auftrag der Schweizer Stimmbevölkerung.

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