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Ortsteil Schindellegi mit Kirche und Kreisel
Legende: In Feusisberg (im Bild der Ortsteil Schindellegi) ist die Gemeindepräsidentin zurückgetreten. zvg
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Zentralschweiz Eklat im Gemeinderat Feusisberg

Die Schyzer Kantonsregierung will die Gemeinde Feusisberg unter die Lupe nehmen. Dies nachdem die Gemeindepräsidentin Esther Fuhrmann per sofort zurückgetreten ist.

Die Regierung will abklären, ob an den Vorwürfen der Gemeindepräsidentin, dass es in der Gemeinde massive Missstände gebe, etwas dran ist. Sicherheitsdirektor André Rüegsegger: «Wir werden die Abläufe in der Gemeinde überprüfen und untersuchen, ob Verfahren korrekt abgehandelt werden.»

Dabei sei es insbesondere schwierig, sachliche Argumente und persönliche Probleme auseinanderzudividieren. Die Regierung müsse aber nicht überstürzt handeln, sondern lasse sich Zeit mit der Untersuchung. Los geht es, wenn der Gesamtregierungsrat in seiner Sitzung Mitte Januar den Sicherheitsdirektor damit beauftragt.

Kein Vertrauen mehr in Gemeindepräsidentin

Die parteilose Gemeindepräsidentin Esther Fuhrmann ist am Donnerstag zurückgetreten. Sie zieht die Konsequenzen aus ihrem persönlichen Handeln. Esther Fuhrmann hatte ohne das Wissen ihrer Gemeinderatskollegen an der Gemeindeversammlung eine externe Untersuchung verlangt.

Esther Fuhrmann ortete Missstände in der Gemeinde. Sie wollte, dass der Regierungsrat diese untersucht. Dieses Verhalten duldet der Gemeinderat Feusisberg nicht: «Esther Fuhrmann hat unser Vetrauen missbraucht. Wir können deshalb nicht mehr konstruktiv zusammenarbeiten», sagte der Gemeindevizepräsident Beat Flühler gegenüber dem Regionaljournal Zentralschweiz.

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