«Eltern müssen als gutes Vorbild vorangehen»

Am Aktionstag des Lichts fanden am Donnerstag im ganzen Land Aktionen für mehr Sicherheit und Sichtbarkeit im Strassenverkehr statt. So auch vor der Jesuitenkirche in Luzern. Mit dabei war unter anderen der Verband Pro Velo.

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Bildlegende: Markus Brauchli von Pro Velo Luzern zeigt Möglichkeiten, wie sich Fussgänger in der Dunkelheit bemerkbar machen können. SRF

«Wer in dieser Jahreszeit unterwegs ist, kann sich mit einfachen Mitteln vor Unfällen schützen», sagt Markus Brauchli. Er ist freiwilliger Helfer von Pro Velo Luzern.

«Bereits ein leuchtgelbes reflektierendes Band um den Arm oder das Fussgelenk hilft, dass man als Fussgänger oder Velofahrer in der Dämmerung oder der Dunkelheit eher wahrgenommen wird.»

Druck bringt nichts

Jugendlichen oder Kindern derart knallige Mützen oder Westen schmackhaft zu machen, sei schwierig, so Brauchli weiter.

Umso wichtiger sei darum das Verhalten der Eltern und anderer Bezugspersonen: «Wer mit gutem Beispiel vorangeht, hat die grössten Chancen, dass das eigene Kind mitmacht.»