Emmer Vergewaltigungsfall: DNA-Auswertung ist noch am Laufen

Die Untersuchungen der brutalen Vergewaltigung in Emmen haben noch zu keinem Ergebnis geführt. Die Luzerner Staatsanwaltschaft erklärt aber, verschiedene Proben aus dem verfügten DNA-Massentest seien noch nicht ausgewertet. Bis Ende Jahr will sie Bilanz ziehen.

Röhrchen für DNA-Tests. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Der DNA-Massentest ist noch nicht abgeschlossen, erklärt die Luzerner Staatsanwaltschaft. Keystone

Im Juli wurde eine junge Frau in Emmen von einer unbekannten Person brutal vergewaltigt und schwer verletzt. Seitdem läuft die Fahndung nach dem mutmasslichen Täter auf Hochtouren. Unter anderem ordnete die Staatsanwaltschaft einen DNA-Massentest bei gut 370 jungen Männern an.

Die Ermittlungen seien noch im Gang, noch immer würden DNA-Tests in Zürich ausgewertet, erklärt Simon Kopp, der Sprecher der Luzerner Staatsanwaltschaft. Damit dementiert er einen Bericht der Sendung «Rundschau», welche in einem Comuniqué vor der Ausstrahlung der Sendung verkündet hat, die DNA-Tests seien «erfolglos geblieben».

Kopp erklärt weiter, sie würden noch vor Ende Jahr die Ergebnisse der Tests offiziell bekannt geben. Vorgängig wolle man aber das Opfer, die Angehörigen und die getesteten Personen darüber in Kenntnis setzen.