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«Den Burgbachkeller aufzugeben ist nicht einfach»
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Ende nach 24 Jahren Theater «Die Familie aufzugeben ist nicht einfach»

Roland Schlumpf, Leiter des Theaters im Burgbachkeller in Zug, freut sich darauf, auch mal einfach im Publikum zu sitzen.

Das Theater im Burgbachkeller, Link öffnet in einem neuen Fenster in Zug entstand 1968, im Jahr vieler Kleintheatergründungen in der Schweiz. Was früher als Gemüse- und Fleischlager diente - davon zeugen noch die Ringe an der Decke im Foyer - wurde in eine Kulturstätte verwandelt.

Fast die Hälfte der Zeit war Roland Schlumpf als Theaterleiter am Drücker. Anfangs organisierte er mit seinem Team noch gegen 30 Veranstaltungen pro Jahr, mittlerweile sind es über 100. Auch die Publikumszahlen sind gestiegen: Im Durchschnitt besuchten früher 20 Leute eine Aufführung, mittlerweile sind es regelmässig rund 60. Der Theatersaal bietet Platz für 100 Personen.

Konkurrenz aus Zürich und Luzern

Namhafte Künstler wie Mani Matter, Franz Hohler, Emil Steinberger, Dodo Hug oder Mummenschanz standen auf der kleinen Bühne in der Zuger Altstadt. Roland Schlumpf war in seinen 24 Jahren an allen Aufführungen dabei. «Den persönlichen Kontakt haben die Künstlerinnen und Künstler geschätzt», sagt Roland Schlumpf.

Zug liegt zwischen den beiden Städten Luzern und Zürich. Entsprechend gross sei die Konkurrenz, findet der Theaterleiter: «Manchmal hat es mich enttäuscht, wenn Leute sagten, sie hätten die Aufführung bereits in Luzern oder Zürich gesehen und kämen darum nicht.»

Schwierig wird auch der Abschied Schlumpfs, auch wenn er Zeit hatte, sich auf diesen Moment vorzubereiten. «Das Ganze ist wie eine Familie, die man nun verlassen muss. Die Mitarbeiter sind mir ans Herz gewachsen. Das aufzugeben ist nicht einfach.» Nun übernehmen Giannina Masüger und Madeleine Flury die Leitung des Burgbachkellers.

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