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Entscheid im Kantonsrat Der Josefstag bleibt im Kanton Schwyz ein Feiertag

Heiligenstatue in einer Kirche mit Maria und Josef.
Legende: Der «Seppitag» am 19. März wird in der Katholischen Kirche zu Ehren des Heiligen Josef begangen. Stock

Nach dem Willen der FDP hätte der Josefstag von einem Feiertag in einen öffentlichen Ruhetag umklassiert werden sollen. Gleichzeitig schlug sie vor, den Ostermontag zu einem, dem Sonntag gleichgestellten, Feiertag aufzuwerten. Der Schwyzer Kantonsrat hat am Mittwoch den Vorstoss deutlich mit 62 zu 23 Stimmen abgewiesen.

Freundlich oder feindlich?

FDP-Redner sprachen von einer gewerbefreundlichen Anpassung des Ruhetagsgesetzes. Für das Gewerbe ist der 19. März als Verkaufstag interessanter als der Ostermontag.

Die SP kritisierte die Forderung der FDP als unfreundlich für die Angestellten. Im Gegensatz zum Josefstag müssten die Arbeitgeber an einem Ostermontag ihren Mitarbeitenden keinen Lohnzuschlag bezahlen, hiess es.

Auch die CVP und auch die SVP sahen keinen Handlungsbedarf im Sinne der FDP. Die jetzige Praxis habe sich bewährt und sei das Resultat eines austarierten Kompromisses. Bereits der Regierungsrat hatte dafür plädiert, die Motion nicht als erheblich zu erklären.

Der Josefstag sei im Kanton Schwyz ein wichtiger Feiertag mit Tradition, der seine religiöse und gesellschaftspolitische Bedeutung nicht verlieren solle.

Weitere Entscheide im Kantonsrat

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  • Der Kantonsrat hat das totalrevidierte Finanzhaushaltsgesetz genehmigt. Mit 53 zu 33 Stimmen beschloss der Rat den Wechsel von der degressiven zur linearen Abschreibungsmethode bei Investitionen.
  • Die Sanierung der Ibergereggstrasse kann realisiert werden. Die Kosten in der Höhe von 11,15 Millionen genehmigte das Parlament mit 86 zu 6 Stimmen.
  • Die Bildungsstrategie 2025 des Regierungsrats wurde mit 76 zu 10 Stimmen zustimmend zur Kenntnis genommen. Die Strategie ist damit im zweiten Anlauf vom Parlament positiv aufgenommen worden.

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