Enttäuschung bei Innerschweizer Schwingern

Am Innerschweizerischen Schwingfest in Emmen triumphierte der Nordwestschweizer Gast Bruno Gisler. Bei den einheimischen Schwingern gab es enttäuschte Gesichter. Sie verpassten den Sieg auf heimischem Boden. Zufrieden mit dem Fest in Emmen zeigte sich hingegen OK-Präsident Rolf Born.

Zwei Schwinger bei ihrem Wettkampf am Innerschweizerischen in Emmen. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Die Innerschweizer konnten auf heimischem Boden nicht triumphieren. Keystone

Die Innerschweizer hinterliessen an ihrem Teilverbandsfest einen unglücklichen Eindruck. Der Luzerner Martin Koch verlor im Schlussgang gegen den Nordwestschweizer Bruno Gisler. Als beste Innerschweizer klassierten sich Christian Schuler und Philipp Gloggner auf Rang drei. Auch Adi Laimbacher hatte sich insgeheim mehr erhofft als seinen fünften Platz. «Ich habe heute nicht meinen besten Tag eingezogen» meinte er selbstkritisch.

Zu allem Übel verletzten sich mit Philipp Laimbacher und Martin Grab auch noch zwei der Innerschweizer Spitzenschwinger. Wie schwer die Verletzung der beiden Eidgenossen sind, muss sich in den nächsten Tagen zeigen.

Erfreut zeigte sich hingegen OK-Präsident Rolf Born. Der Flugplatz Emmen als Austragungsort habe sich bewährt, bilanzierte er.