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«Regierung ist nicht eingeknickt» - Beat Jörg im Interview (16.8.2016)
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Zentralschweiz Erleichterung in Seelisberg - Regierung hofft auf runden Tisch

Die Urner Regierung hat ihre Pläne vorläufig auf Eis gelegt im ehemaligen Hotel Löwen in Seelisberg bis zu 60 Asylbewerber unterzubringen. Die Gemeinde Seelisberg und die «IG für eine vernünftige Asyllösung» sind zufrieden. Die Urner Regierung hofft auf eine Lösung am runden Tisch.

Die Urner Regierung verzichtet vorläufig darauf, in Seelisberg ein Aslyzentrum einzurichten. Die Pläne, dort bis zu 60 Personenunterzubringen, sind sistiert.

«Das sind gute Nachrichten», heisst es dazu von der Gemeinde Seelisberg. Gemeindepräsident Karl Huser will sich jedoch erst ausführlicher dazu äussern, wenn sich der Gemeinderat getroffen hat. Dies ist am Mittwochabend der Fall.

Ein Asylzentrum in Seelisberg ist nicht vom Tisch.
Autor: Beat JörgLandammann Kanton Uri

Zufrieden zeigt sich auch die «Interessengemeinschaft für eine vernünftige Asyllösung». Man sei sehr erleichtert, dass die Urner Regierung einen Marschhalt einlege.

Die IG hofft nun, dass an einem runden Tisch mit Vertreterinnen und Vertretern aller Parteien eine Lösung gefunden wird, hält allerdings daran fest, dass aus ihrer Sicht das Hotel Löwen grundsätzlich «ungeeignet» sei.

Langfristiges Konzept erarbeiten

Der Urner Landammann Beat Jörg hält aber fest, dass sich der Kanton alle Möglichkeiten offen lassen wolle. Die Unterbringung von Aslybewerbern in Seelisberg sei «nicht vom Tisch».

Darüber hinaus will Jörg mit einer Arbeitsgruppe, an der auch die Urner Gemeinden beteiligt sind, ein Konzept ausarbeiten für die künftige Unterbringung von Asylsuchenden im Kanton. Die Regierung wolle sich dafür ein halbes Jahr Zeit einräumen, so Landammann Beat Jörg weiter.

Video
Urner Regierung legt geplantes Asylzentrum in Seelisberg auf Eis
Aus Schweiz aktuell vom 16.08.2016.
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7 Kommentare

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  • Kommentar von marlene Zelger  (Marlene Zelger)
    Zu hoffen ist, dass das Eis, samt dem geplanten Asylzentrum schmilzt. Die Seelisberger wollen kein Asylzentrum und diesem Wunsch ist gerecht zu werden. jetzt da die Asylzahlen - besonders aus Gambia neuerdings - wieder ansteigen, ist Vorsicht geboten und Sommaruga sollte jene Asylsuchenden, die aus der CH nach DE weiterziehen wollen, gehen lassen, statt sie hierzulande auf unsere Kosten zu verhätscheln.
  • Kommentar von W. Ineichen  (win)
    Wahrscheinlich waren Sie noch nie in Seelisberg, und kennen die Umstände dort überhaupt nicht. Es ist leicht vom fernen Winterthur die Gemeinde zu kritisieren. Fahren Sie mal hin, sprechen Sie mit den Leuten und Ihre linken Augen werden Ihnen aufgehen.
    1. Antwort von Ursula Schüpbach  (Artio)
      Hören Sie bitte auf damit, mit wichtigen Sinnesorganen von Menschen (wie Augen) politisches Kapital machen zu wollen.
  • Kommentar von Niklaus Bächler  (SVP-Hinterfrager)
    Nun haben wir ein zweites Oberwil-Lieli...
    1. Antwort von W. Ineichen  (win)
      @Bächler: Stimmt überhaupt nicht, Seelisberg hat sich nicht freigekauft.
    2. Antwort von Niklaus Bächler  (SVP-Hinterfrager)
      Nein, aber Seelisberg betreibt politischen Ungehorsam nach dem Gusto einer SVP. Beschämend!