Fahrplan: Bei den Zonen und Preisen gibt es viele Änderungen

Im öffentlichen Verkehr in der Zentralschweiz hat der Fahrplanwechsel unterschiedliche Auswirkungen. Beim Angebot bleibt fast alles beim Alten. Bei den Billett-Zonen und bei den Preisen müssen sich die Nutzer auf Änderungen einstellen.

Busse am Bahnhof Luzern. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Die Stadt und Agglomeration Luzern wird nur noch aus einer grossen Zone bestehen. SRF

Mit der Einführung des neuen Fahrplans am 14. Dezember kommt es auf den Zentralschweizer Bahn- und Buslinien überwiegend zu kleineren Anpassungen.

Betroffen sind etwa die Abfahrtszeiten, Haltestellen und das Rollmaterial. Grössere Änderungen seien erst wieder für Dezember 2015 zu erwarten, schreibt der Verkehrsverbund Luzern. Grund ist das Bestellverfahren beim Bund. Dieses ist jeweils auf zwei Jahre angelegt.

Die wichtigsten Änderungen im Überblick

  • In Luzern, Obwalden und Nidwalden führt der Tarifverbund Passepartout einen neuen Zonenplan ein: Es gibt nur noch 29 statt wie bisher 79 Zonen.
  • Die Stadt und Agglomeration Luzern wird neu nur noch aus einer grossen Zone bestehen. Aufgrund ihrer Grösse ist sie aber teurer als andere Zonen.
  • Im Kanton Zug wird die Buslinie 7 (Cham-Steinhausen-Zug) bis nach Zug Postplatz verlängert.
  • Im Kanton Schwyz zählt die March neu zum Tarifverbund Ostwind der Kantone St.Gallen, Thurgau, Appenzell und Glarus sowie des Fürstentums Liechtenstein. Das bisherige System mit Streckenbilletten wird durch Zonentickets ersetzt.
  • Im Kanton Uri fährt eine neue Buslinie zwischen Schattdorf, Attinghausen, Altdorf und Seedorf. Es gibt eine Verbindung mehr für den Tellbus zwischen Altdorf und Luzern.
  • Der Postautokurs ins Gebiet Langis am Glaubenberg im Kanton Obwalden wird ins Passepartout-Gebiet aufgenommen.