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Andreas Bucher, OK-Präsident: «Rudern in diesem Naturparadies ist sehr attraktiv»
Aus Regionaljournal Zentralschweiz vom 29.05.2019.
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Fairstes Ruderbecken der Welt Start zur Ruder-Europameisterschaft auf dem «Göttersee»

Die Vorbereitungen für die Ruder-Europameisterschaften auf dem Rotsee sind in vollem Gange. Insgesamt werden 587 Athletinnen und Athleten aus 36 Nationen erwartet, davon 226 Frauen. Alle europäischen Favoriten und Medaillengewinner der WM 2018 sind an der EM 2019 in Luzern am Start. Der Schweizer Ruderverband hat insgesamt 11 Boote selektioniert.

Die Ruderfans dürfen sich auf sehr spannende Rennen freuen, denn praktisch in allen Kategorien treffen die Favoriten das erste Mal in dieser Saison aufeinander. Aus Zentralschweizer Sicht darf man gespannt sein auf das Abschneiden der EM-Dritten Frédérique Rol und Patricia Merz im Frauendoppelzweier der Leichtgewichte und auf die Vizeweltmeister Roman Röösli und Barnabé Delarze im Männerdoppelzweier der offenen Kategorie.

«Fairste Rennen auf dem Rotsee»

Der Rotsee ist bei den Rudererinnen und Ruderer besonders beliebt. Dank der Topographie liegt das Gewässer leicht eingebettet zwischen zwei Hügeln und somit ist er sehr windgeschützt. Zudem ist das Wasser sehr ruhig, so beeinflussen Wellen kaum die Regatta. Die Baarerin Patricia Merz spricht darum von den «fairsten Rennbedingungen».

Trotz den vielen Vorteilen des Rotsees ist der Austragungsort unter Druck. Konkurrenz gibt es aus dem Ausland. Christian Stofer, Direktor des Schweizer Ruderverbandes: «Wir müssen nun die Unterlagen für die Bewerbung des Weltcupfinales 2021-24 einreichen. Eine Absage käme aber doch überraschend.»

Schliesslich wurde in Luzern seit der Einführung des Ruderweltcups 1990 jedes Jahr eine Regatta ausgetragen. Und auch der OK-Präsident der Lucerne Regatta, Andreas Bucher, hat keine Bedenken: «Die Athleten und die Funktionäre des Weltverbandes kommen gerne nach Luzern.»

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