«Fairtiq» - positive Zwischenbilanz zur neuen Ticket-App der VBL

«20'000 verkaufte Tickets an 10'000 Nutzerinnen und Nutzer, Tendenz steigend» - so bilanziert Beat Nater von den VBL die neue App. Und weiter: «Wir konnten schon weitere öV-Anbieter ins Boot holen.»

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Bildlegende: Die Ticket-App «Fairtiq» ist für die VBL ein Erfolg zvg

Die App funktioniert sehr einfach: Wer in einen Zug oder einen Bus in der Region einsteigt, wischt über die Anwendung auf dem Smartphone und ist so registriert als Fahrgast. Beim Aussteigen dasselbe: Ein Wisch über den Bildschirm, man ist abgemeldet. Das System berechnet den günstigsten Ticketpreis für diese Fahrt. Auch bei mehreren Fahrten an einem Tag berechnet das System den günstigsten Tarif.

Diese App funktioniert seit Ende April im Zentralschweizer Passepartout-Gebiet. «Wir sind sehr zufrieden mit dem Start», sagt Beat Nater. Den Datenschutz sieht er nicht gefährdet. «Sobald die Daten nicht mehr genutzt werden, werden sie getrennt. Aber grundsätzlich leben wir in einer Zeit, in der Daten genutzt werden. Wer das nicht will, muss halt ein öV-Ticket lösen», so Beat Nater weiter.

Aktuell wird die App weiter entwickelt. Schon bald soll man auch das Abonnement hinterlegen oder Tickets für mehrere Personen lösen können. «In den nächsten Monaten werden noch weitere öV-Anbieter ihren Kunden die App anbieten», sagt Beat Nater weiter.