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Legende: Audio Thomas Häberli: «Jetzt wollen wir Cupsieger werden» abspielen. Laufzeit 08:17 Minuten.
Aus Regionaljournal Zentralschweiz vom 24.03.2019.
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FC Luzern Seit einem Monat ungeschlagen

Vor einem Monat wurde Thomas Häberli als neuer FCL-Trainer vorgestellt. Seither ist der FC Luzern ungeschlagen. Wie macht er das?

«Es gibt definitiv keinen Zaubertrank», lacht Thomas Häberli und lehnt sich zurück. Sein erster Monat als Cheftrainer des FC Luzern ging vorüber wie im Nu. Seit seinem Amtsantritt ist der Club ohne Niederlage. Er habe nicht alles über den Haufen geworfen, sondern etwas optimiert.

Gemäss Aussagen der Spieler verfügt Häberli über die Gabe, sie stark zu reden. Als Motivationskünstler sieht sich Häberli indessen nicht. «Ich verwende natürlich die Sprache des Siegers, um ins Unterbewusste vorzudringen. Ich ziele auf die Selbstwirksamkeit. Die Spieler sollten selber erkennen, dass sie für den Erfolg nicht auf externe Umstände angewiesen sind.»

4:0-Sieg im Cup gegen YB - das Gesellenstück

Ausgerechnet Thomas Häberli, bis 2009 Stürmer bei YB mit Kultstatus, fügte dem amtierenden Meister im Cup-Viertelfinal eine bittere Niederlage zu. «Natürlich war das speziell. Aber ich bin professionell und will mit dem FCL Cupsieger werden.»

Für den FC Luzern spielte Häberli während seiner Karriere als Fussballer nie. «Es hat damals nie gepasst. Umso schöner, dass ich jetzt angekommen bin.» Der 44-Jährige Luzerner wohnt seit Geburt in Ballwil und kennt die Luzerner Seele. Ob dies für sein Amt beim FCL ein Vorteil ist, weiss er nicht. Und doch nahm er sein Team zwei Tage vor dem YB-Match mit an die Luzerner Fasnacht: «Ich finde es wichtig, dass die Spieler wissen, wie Luzern tickt.»

Cupsieg als Ziel

Nach dem überzeugenden Auftritt gegen YB will der FCL-Cheftrainer mehr. «Wir wollen Cupsieger werden.» Thomas Häberli weiss aber auch, dass sein Team in der Meisterschaft mit den nächsten Gegnern FC Basel, YB und dem FC Sion auf schwere Kaliber trifft.

Der Nimbus des Ungeschlagenen wird irgendwann gebrochen sein. «Nach so einer Woche kann alles wieder anders aussehen. Darum gilt es den Ball flach zu halten, demütig zu bleiben und Spiel für Spiel zu nehmen.»

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