FCL-Präsident Hausers Abgang: Aktionäre sind skeptisch

Die Generalversammlung der FC Luzern-Innerschweiz AG wählte Mike Hauser ohne Gegenstimme noch einmal zum Präsidenten. Dass er nächstes Jahr gehen soll, leuchtet den meisten Aktionären aber nicht ein.

Mike Hauser auf dem Weg zur GV im Allmend-Stadion. Im Hintergrund ein Plakat mit der Aufschrift: Mike muess bliibe. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Mike Hauser auf dem Weg zur GV im Allmend-Stadion. SRF

Man hätte geglaubt, es könne zu offener Kritik kommen: Am Eingang zum Fussballstadion, wo die Generalversammlung am Dienstagabend stattfand, prangte ein Plakat mit der Aufschrift «Mike muess bliibe». An der GV selber wurde dann aber nicht darüber diskutiert.

Präsident Mike Hauser äusserte noch einmal sein Bedauern über den Entscheid der Holding, künftig einen vollamtlichen Präsidenten anstellen zu wollen. Und er versprach, er werde sich trotzdem auch im kommenden Jahr voll für den FCL einsetzen.

Die Aktionäre wählten Hauser für sein letztes Jahr und diskutierten erst nach der GV. Es sei schade, dass Mike Hauser gehen müsse, er mache einen guten Job, so der Tenor unter den Aktionären.