FCL wartet weiter auf den ersten Saisonsieg

Der FC Luzern holt auch gegen die Grashoppers keinen Sieg. In der 4. Runde der Super League spielt der FCL auf der Allmend 1:1 unentschieden. Mit dem Remis wird der FCL für sein engagiertes Spiel nicht belohnt.

GC-Captain Veroljub Salatic (links) und Luzerns Dario Lezcano kämpfen um den Ball. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Mit einem Unentschieden kann weder der FCL, noch GC zufrieden sein. Keystone

Michael Lang hatte die Grasshoppers auf etwas skurrile Weise in Führung gebracht. Der Zürcher Rechtsverteidiger wurde im Strafraum am Trikot gezupft und traf im Fallen dennoch zum 1:0.

In der Entstehung speziell war der Ausgleich, der sechs Minuten später fiel: Die Spielverlagerung von GC-Flügel Yoric Ravet kam darum nicht zustande, weil der Kopf von Luzerns Alain Wiss dazwischen war. Die sprichwörtliche Steilvorlage verwertete Marco Schneuwly zu seinem vierten Saisontreffer (inklusive Europa League), Wiss musste wenig später mit Kopfschmerzen ausgewechselt werden.

Luzern erspielte sich vor knapp 11'400 Zuschauern hohe Spielanteile und hatte gute Torchancen. Doch die Chancenauswertung beim FCL liess zu wünschen übrig. «Wir müssen einfach so weitermachen, dann kommen die Tore», meint FCL-Captain Claudio Lustenberger gegenüber Radio SRF

Nach der Pause wurde das Spiel sehr zerfahren, negativer Höhepunkt waren die Ausschlüsse gegen den bereits verwarnt gewesenen Stéphane Grichting und Dario Lezcano (77. Minute) wegen Unsportlichkeit respektive angeblicher Tätlichkeit. So gingen beide Mannschaften mit einem Punkt vom Feld.

Mit dem Unentschieden konnte der FCL seinen verpatzten Saisonstart nicht ausbügeln. Im nächsten Spiel am Mittwoch gegen Schlusslicht Vaduz steht der FCL nun stark unter Druck.