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Festival im Luzerner Theater Kochen und Abwaschen als Sinnbild der Demokratie

Fünf Produktionen bespielen eine Küche. Dabei wird Gemüse geschnitten, gekocht und getrunken – und nebenbei werden die grossen Themen des Zusammenlebens verhandelt.

Ein Mann springt in einer Küche umher.
Legende: Inspiration und Eröffnungsstück für «Open Kitchen»: Christophe Meierhans' Performance «Verein zur Aufhebung des Notwendigen». ZVG / Luzerner Theater

Das Bühnenbild aus Herdplatten, Ofen und Spüle wird in den kommenden Wochen von ganz unterschiedlichen Produktionen bespielt. Inspiration dafür ist eine Performance des Schweizer Künstlers Christophe Meierhans, in welcher die Zuschauerinnen und Zuschauer gemeinsam kochen – ein Sinnbild für Demokratie.

«Mich hat der Gedanke gepackt, dass wir heute nicht mehr an vielen Orten ins Gespräch kommen und darüber diskutieren, wo wir politisch stehen. Und genau das stellt der Vorgang des Kochens dar», sagt Sandra Küpper, die neue Leiterin des Schauspiels.

Mitkochen und Mitreden

Aber nicht nur die Küche ist Programm in der Reihe «Open Kitchen», auch der Theaterraum wird geöffnet. «Open» steht nämlich dafür, dass die Trennung zwischen Zuschauerraum und Bühne aufgebrochen wird. Einerseits dadurch, dass Zuschauerinnen und Zuschauer Teil der Inszenierung werden, andererseits durch Gespräche: «Wir möchten die Atmosphäre mit Essen und Getränken nutzen, um die Zuschauer zum Dialog einzuladen. Es geht nicht nur darum, ernsthaft die tiefsten Themen zu behandeln, die Abende sollen auch Spass machen», sagt Sandra Küpper.

SRF 1, Regionaljournal Zentralschweiz, 17:30 Uhr

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