Flugpiste Beromünster wird nicht asphaltiert

Die Betreiberin des Flugplatzes Beromünster hat ihr Baugesuch für eine Asphaltierung der Flugpiste im luzernischen Beromünster beim Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) zurückgezogen. Sie will nun für die Sanierung der Piste neue Lösungen suchen.

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Bildlegende: Die Flugpiste Beromünster (links im Bild) bleibt in ihrer natürlichen Form erhalten. zvg

Eine Asphaltierung der Flugpiste sei politisch nicht machbar, teilte die Flubag-Flugbetriebs AG mit. Zuvor hatte ein runder Tisch mit Vertretern der Flugplatzbetreiberin, der Gemeinde Beromünster sowie von Stadt und Kanton Luzern stattgefunden. Die Flubag hält aber auch fest: Sie prüfe in Absprache mit den betroffenen Parteien neue Lösungen, denn die Flugpiste müsse saniert werden.

Ursprünglich war geplant, dass die 510 Meter lange Graspiste in Beromünster durch eine 20 Meter kürzere Hartbelagpiste ersetzt würde. Der Kanton und die Stadt Luzern als Grundstückeigentümer sowie die Gemeinde Beromünster lehnen eine Asphaltierung ab - unter anderem aus Umweltschutzgründen.