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Legende: Audio Ständerat Konrad Graber: «Es ist ein sehr wichtiges Projekt für die Zentralschweiz und die Verkehrsströme insgesamt» abspielen. Laufzeit 04:51 Minuten.
Aus Regionaljournal Zentralschweiz vom 19.02.2019.
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Forderung Verkehrskommission Durchgangsbahnhof Luzern soll vorgezogen werden

Die Verkehrskommission des Ständerats beantragt einstimmig, den Durchgangsbahnhof in den Ausbauschritt 2035 aufzunehmen.

Für knapp 12 Milliarden Franken will der Bundesrat das Schweizer Bahnnetz ausbauen. Die Verkehrskommission des Ständerats unterstützt den so genannten Ausbauschritt 2035. Sie möchte aber zusätzliche Projekte aufnehmen. Die Mehrkosten betragen 919 Millionen Franken.

Luzern steht mit dem Durchgangsbahnhof in einer wichtigen Position, das hat die Kommission anerkannt.
Autor: Konrad GraberStänderat des Kantons Luzern

Wegen des ungenügenden Planungsstandes hatte der Bundesrat beschlossen, den Durchgangsbahnhof Luzern und das Herzstück der trinationalen S-Bahn Basel nicht in den Ausbauschritt 2035 aufzunehmen. Bei der Präsentation der Vorlage hatte die frühere Verkehrsministerin Doris Leuthard argumentiert, die beiden Vorhaben seien noch zu wenig ausgereift. In Luzern müsse zuerst der Zimmerberg-Tunnel gebaut werden. Der Bedarf sei aber anerkannt.

Damit ist die Verkehrskommission (KVF) aber nicht einverstanden. Einstimmig beantragt sie, die Projektierung der beiden Vorhaben in den Ausbauschritt 2035 aufzunehmen, wie sie am Dienstag mitteilte. Mitglied dieser Kommission ist auch der Luzerner Ständerat Konrad Graber. Er ist zuversichtlich, dass das Projekt des Durchgangsbahnhofes dereinst realisiert werden kann.

Wenn der Ständerat und der Nationalrat dem Geschäft zustimmen, dann ist die Basis gelegt, dass der Durchgangsbahnhof realisiert werden kann.
Autor: Konrad GraberStänderat des Kantons Luzern

In der Frühlingssession entscheidet der Ständerat über das Geschäft. Damit der Durchgangsbahnhof aber tatsächlich in den Ausbauschritt 2035 aufgenommen wird, muss auch der Nationalrat einverstanden sein. Er wird vermutlich in der Sommersession über den Vorschlag der Verkehrskommission abstimmen.

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4 Kommentare

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  • Kommentar von Rolf Bolliger  (jolanda)
    Einen solchen "Untergrund-Durchgangs-Bahnhof" würde nicht nur sehr teuer, sondern könnte böse Ueberraschungen beim Bau und der Seeunterquerung geben. Warum wird nicht endlich zwischen dem "Gütsch" und der Einfahrt Luzern die Zufahrt von 2 auf 4 Geleisen ausgebaut? Diese Variante käme ums Vielfache billiger zu stehen. Ein Kopfbahnhof ist jetzt und künftig kein betriebliches Problem mehr, da die meisten Reisezüge als Pendel-Kompositionen verkehren (es braucht keine zeitraubende Lokwechsel mehr!)
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    1. Antwort von Michel Koller  (Mica)
      Wo genau soll da Platz sein für einen Ausbau auf 4 Gleise? Löst auch nicht das Problem, dass bei einem Störfall, wie bei der letzten Entgleisung, der ganze Bahnhof für Tage still steht. Auch hat so ein Kopfbahnhof weniger Kapazität als ein Druchgangsbahnhof mit der gleichen Fläche. Gerade langfristig wird man nicht darum herum kommen.
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    2. Antwort von Rolf Bolliger  (jolanda)
      Die 2 neuen Ein-Ausfahrgeleise müssten unterirdisch (neben oder unter den bestehenden 2 Geleisen) gebaut werden, Herr Koller. Trotzdem würde das baukostenmässig viel günstiger zu Buche stehen, als ein Durchgangsbahnhof mit neuen ab und zuführenden Bahnlinien Richtung Immensee, Rotkreuz, Malters und Emmenbrücke!
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    3. Antwort von Michel Koller  (Mica)
      Aber nicht zukunftsweisend, wenn irgendwann noch weitere Linien dazu kommen und der Platz für den Ausbau fehlt. Da haben wir einen möglicherweise günstigeren Umbau jetzt und einen teureren in 2-3 Jahrzehnten. Finde ich nicht sinnvoll.
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