Francis Mourey gewinnt Radquer in Dagmersellen

Der Franzose Francis Mourey gewinnt die 38. Ausgabe des Internationalen Radquers in Dagmersellen. Mit seinem siebten Sieg zieht er mit der Schweizer Radquer-Legende Albert Zweifel gleich. Bester Zentralschweizer ist auf dem 6. Rang Lukas Winterberg aus Roggliswil.

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Bildlegende: Francis Mourey gewinnt zum siebten Mal das Radquer in Dagmersellen. Keystone

Ausgerechnet der fünffache Weltmeister Albert Zweifel schickte als Ehrenstarter in Dagmersellen den französischen Weltklassefahrer Francis Mourey auf den Weg zum siebten Sieg. Mourey zog vier Tage nach seinem Weltcupsieg in Namur (Be) mit dem bisherigen Rekordgewinner Zweifel gleich, der in den 1970er- und 80er-Jahren ebenfalls sieben Mal auf der Luzerner Landschaft triumphiert hatte.

Vorentscheidung in der dritten Runde

Bereits in der dritten von neun Runden hatte Mourey auf dem morastigen Terrain eine Siebner-Spitzengruppe gesprengt. Den zweiten Podestplatz belegte der Leimiswiler Mountainbike-Profi Lukas Flückiger, der erst am Samstag aus einem fast dreiwöchigen Trainingslager in Südafrika zurückgekehrt war. Dritter wurde mit Fabien Canal ein zweiter Franzose. Auf den Rängen 4 und 5 folgten mit Florian Vogel und Mathias Flückiger zwei weitere Schweizer Spitzen-Mountainbiker.

Bester Zentralschweizer war auf Rang 6 Lukas Winterberg aus Roggliswil. Die 16-jährige Zürcher Oberländerin Sina Frei gewann in Dagmersellen nach Madiswil und Rennaz bereits ihr drittes Radquer in der höchsten Kategorie der Frauen.

Wegen des Regens war der Besucheraufmarsch an der Rennstrecke in Dagmersellen mit knapp 2000 Fans eher gering.