Finanzausgleich Fünf Obwaldner Gemeinden erhalten mehr Geld

In Obwalden erhalten fünf Gemeinden über den kantonalen Finanzausgleich 2016 einen markant grösseren Zustupf als im Vorjahr. Dank höherer Steuereinnahmen im letzten Jahr steigt die umverteilte Summe um rund fünf auf total 11,6 Millionen Franken.

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Bildlegende: Die Gemeinde Sarnen zahlt neben dem Kanton am meisten in den Finanzausgleichstopf. SRF

Bei den Nutzniessern handelt es sich um die Gemeinden Kerns, Sachseln, Alpnach, Giswil und Lungern. Finanziert werden die Beiträge durch den Kanton und die Gemeinden Sarnen und Engelberg.

Wie der Obwaldner Regierungsrat am Donnerstag mitteilte, werden 9,7 Millionen Franken über den Ressourcenausgleich und zwei Millionen Franken über den Lastenausgleich Schule ausgerichtet. Ziel des Finanzausgleichs ist es, grosse Steuerunterschiede zwischen den Gemeinden zu verringern.

In die Finanzausgleichstopf zahlt der Kanton rund 8,4 Mio. Franken. Von Sarnen kommen weitere 2,9 Millionen und von Engelberg 0,4 Millionen Franken. Unter den Bezügergemeinden erhält Kerns mit 4 Millionen Franken den höchsten Beitrag, gefolgt von Giswil 2,9, Alpnach 2,5, Lungern 2,1 und Sachseln 0,1 Millionen Franken.