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Legende: Audio Viel Rauschen und eine leise Stimme aus dem All: So lief der Kontakt zwischen Luzern und der ISS. abspielen. Laufzeit 03:41 Minuten.
Aus Regionaljournal Zentralschweiz vom 04.02.2019.
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Funkspruch ins All Geglückt: Luzerner Jugendliche hatten Kontakt mit der ISS

Ein spezielles Erlebnis: Am Montag konnten Kantonsschüler mit dem kanadischen Astronauten David Saint-Jacques sprechen.

Davon träumen viele: Einmal im Leben direkt mit dem All verbunden sein, mit einem Astronauten sprechen, der 400 Kilometer über der Erde schwebt. Dieser Traum erfüllte sich für eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern der Kantonsschule Musegg am Montag nach 16 Uhr. Während rund sechs Minuten erhielten diese die Gelegenheit, den Astronauten David Saint-Jacques in der ISS in einem direkten Funkkontakt zu interviewen.

Die Anspannung war gross, als die ISS am Montag angefunkt wurde. Und tatsächlich, direkt aus der ISS war die Stimme des kanadischen Astronauten zu hören - wenn auch mit viel Rauschen. Darauf konnten 20 Schülerinnen und Schüler Fragen ins Weltall stellen. So war zu erfahren, dass die Astronauten viele Fotos von der Erde machen. Dabei ging es darum, die Fragen möglichst schnell zu stellen - und auch die Antworten, welche der kanadische Astronaut vorbereiten konnte, kamen sehr schnell.

Ich werde dieses Erlebnis nie vergessen. Es ist ein Traum, ein Interview mit einem Astronauten führen zu dürfen.
Autor: Lorena GislerSchülerin Kantonsschule Musegg Luzern

Für die Schülerinnen und Schüler, welche ausgewählt wurden, war das Erlebnis sehr eindrücklich. Dieses werde sie nie vergessen, sagte eine Schülerin, wobei ihr als handfestes Erinnerungsstück zusätzlich ein T-Shirt mit speziellem Emblem bleibt. Und auch Schülerin Céline Unternährer war froh, dank einer guten Frage ausgewählt worden zu sein: «Als ich erfahren habe, dass man mit der ISS funken kann, wollte ich unbedingt mit dabei sein.»

Bei der Kontaktaufnahme zwischen den Luzerner Schülerinnen und Schülern mit einem Astronauten der ISS handelte es sich um ein Gemeinschaftsprojekt der Kantonsschule Musegg in der Stadt Luzern, der Hochschule Luzern und dem Verband der Schweizerischen Funkamateure (USKA). Kontakt aufgenommen mit der ISS-Crew wurde über eine direkte UKW-Funkverbindung, wobei die Funkanlage der Hochschule in Horw verwendet wurde. Hier befanden sich während des Kontakts auch die fragestellenden Schülerinnen und Schüler. Das Geschehen wurde zudem per Video-Link in die Aula der Kantonsschule Musegg übertragen, wo sich zahlreiche Gäste und Jugendliche versammelt haben.

Wir waren schon ein bisschen nervös.
Autor: Martin KlaperEhemaliger Dozent HSLU und Amateurfunker

Organisiert wurde die Kontaktaufnahme von Martin Klaper, pensionierter Dozent an der Hochschule Luzern HSLU und Amateurfunker. Er sei schon etwas angespannt gewesen, schliesslich habe man sich lange auf diesen Moment vorbereitet.

Die Kantonsschule Musegg habe sich für diese Kontaktaufnahme schon vor mehreren Jahren bei der NASA beworben. Hier habe man gut begründen müssen, wieso die Schule so etwas realisieren wolle und was die Schule in Bezug auf Naturwissenschaften unterrichtet. «Schlussendlich muss man aber auch ‹Glöggli› haben, um ein solches Zeitfenster für ein Interview zu erhalten.»

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Dani Furer  (einfach statt kompliziert)
    Zitat: "Hier habe man gut begründen müssen ....
    .... und was die Schule in Bezug auf Naturwissenschaften unterrichtet." Zitatende.
    Das heisst, man sollte das gleiche unterrichten, wie die NASA, sonst hat mal wohl keine Chance. NASA die letzte Wahrheit der Menschheit.
    Hoffentlich war das ganze kein Fake, sonst ist die Enttäuschung der Schüler später sehr gross.
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