Fussgängerstreifen in der Stadt Luzern sollen sicherer werden

Gemäss einer Analyse der Stadt hat ein Drittel der 723 Zebrastreifen Sicherheitsmängel, die zwingend behoben werden müssen. Ausserdem befinden sich auf dem Stadtgebiet 43 Unfallschwerpunkte.

Eine Familie mit Kinderwagen überquert einen Fussgängerstreifen. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Nicht alle Fussgängerstreifen in der Stadt Luzern sind sicher. Keystone

40 Prozent der Fussgängerstreifen erfüllen zwar die Mindestanforderungen an die Sicherheit, haben aber andere Mängel. Rund 25 Prozent der Streifen sind innerhalb der Norm- und der Sicherheitsvorgaben, wie die Stadt mitteilte. Es besteht also nur bei einem Viertel der Streifen kein Handlungsbedarf.

Die Stadt will die mangelhaften Fussgängerstreifen in den nächsten Jahren sanieren. Bei einem Teil ist dies im Rahmen des Unterhaltes möglich, etwa indem die Markierungen oder die Signalisationen verbessert werden. Bei weiteren Streifen sind aufwendigere Arbeiten wie der Bau von Mittelinseln nötig. Nicht wenige Streifen müssen wohl verschoben oder gar aufgehoben werden.

Wie die Stadt weiter mitteilte, gibt es auf ihrem Gebiet 43 Unfallschwerpunkte. Das ist rund die Hälfte aller im Kanton Luzern festgestellten Unfallschwerpunkte. Die allermeisten der städtischen Unfallschwerpunkte befinden sich an Hauptverkehrsachsen. Die Unfallschwerpunkte werden zusammen mit dem Kanton saniert.