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Legende: Audio Flexible Zäune und Netze sollten immer weggeräumt werden. abspielen. Laufzeit 01:13 Minuten.
Aus Regionaljournal Zentralschweiz vom 04.02.2019.
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Gefährliche Zäune Tödliche Falle für Wildtiere

Flexible Zäune sind eine Gefahr für Wildtiere. Die Schwyzer Regierung sieht trotzdem keinen Handlungsbedarf.

Mit flexiblen Netzen und Zäunen sorgen Bauern dafür, dass ihre Nutztiere auf der Weide zusammenbleiben. Genau diese Zäune können aber für Wildtiere eine Gefahr darstellen. Besonders gefährlich sind die sogenannten «Flexinetze», leichte Zäune aus Kunststoff, die einfach auf- und abzubauen sind.

53 tote Tiere in vier Jahren

Zum Problem werden diese Zäune, wenn die Bauern sie auf den Feldern stehen lassen, auch wenn gar keine Tiere mehr eingezäunt sind. Wenn Wildtiere wegen Zäunen sterben, sei dies in 65 Prozent der Fälle in diesen Flexinetzen, schreibt die Schwyzer Regierung in einer Antwort auf einen CVP-Vorstoss aus dem Parlament. Die restlichen Tiere verhedderten sich vorwiegend in Stacheldraht-Zäunen. Rotwild und Rehe seien dabei besonders betroffen, aber auch Füchse, Dachse oder Kleintiere wie Hasen und Igel. In den letzten vier Jahren seien dem Kanton 53 Tiere gemeldet worden, die in Zäunen verendet seien.

Bauern werden regelmässig informiert

Die Schwyzer Regierung schreibt in ihrer Antwort weiter, die Bauern würden durch das Amt für Landwirtschaft regelmässig darauf aufmerksam gemacht, dass die Zäune bei Nichtgebrauch entfernt werden sollen. Systematische Kontrollen gebe es aber keine. Und strafrechtliche Folgen habe es erst, wenn ein Wildtier im Zaun eines Bauern sterbe, welcher diesbezüglich bereits verwarnt war.

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Dani Furer  (einfach statt kompliziert)
    Da ich es schon selber gesehen habe, vermute ich, ist das Hauptproblem nicht die Flexinetze sondern der Strom, der durchfliesst und vergessen wurde abzustellen. Die Netze allein würde das Tier wohl einige Tage leben lassen und würden in vielen Fällen schnell gerettet werden können.
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  • Kommentar von Bruno Hochuli  (Bruno Hochuli)
    Es scheint dass viele Bauern von Tierliebe und Tierwohl nicht viel am Hut haben, sonst müsste man sie nicht noch schriftlich darauf aufmerksam machen. Wildtiere kennen keine Grenzen, darum muss man ihnen die Freiheit lassen und zugänglich machen.
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