Gegen das geplante Musegg-Parkhaus formiert sich Widerstand

Nachdem diese Woche die Initianten des Parkhauses Musegg und der Luzerner Stadtrat über die Planung des Vorprojektes informierten, melden sich nun die Gegner zu Wort. Sie wollen das Parkhaus verhindern.

Visualisierung wie das Parkhaus unter der Musegg-Mauer gebaut werden soll  Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: So soll das Parkhaus unter der Musegg-Mauer gebaut werden. ZVG

Die Befürworter wollen mit dem Parkhaus Musegg erreichen, dass die Innenstadt vom Carverkehr entlastet wird. Das geplante Parkhaus soll im Musegghügel mitten in der Stadt Platz für 700 Autos und 36 Reisecars bieten.

Ein überrissenes und unnötiges Projekt, findet der «Verein gegen das Parkhaus Musegg». «Wir haben in der Stadt genug Parkhäuser und diese sind zum Teil nicht einmal voll ausgelastet», sagt Andreas Stäuble, Präsident des Vereins. Er sei zudem überzeugt, dass das Vorhaben gegen das Mobilitätsgesetz verstosse. Der öffentliche Verkehr werde mit einem solchen Parkhaus nicht gefördert: «Ein Parkhaus bedeutet immer auch mehr Autos.»

Die Intianten des Parkhauses Musegg arbeiten in den nächsten Monaten ein Vorprojekt aus. Stadtregierung und Parlament müssen dazu dann Stellung nehmen. Eine Volksabstimmung ist für 2017 geplant.