Gegensätzliches Fazit der Zentralschweizer Handballer

Die Schweizer Handballer der Nati A gehen in die Winterpause. Der HC Kriens-Luzern und der KTV Altdrof haben unterschiedliche Perspektiven für die zweite Saisonhälfte: Die Krienser kämpfen um die Play-Offs und die Altdorfer gegen den Abstieg.

Der HC Kriens-Luzern am jubeln nach dem Match gegen Wacker Thun. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Der HC Kriens-Luzern möchte auch nach der Winterpause Grund zum Jubeln haben. ZVG

Die bisherige Saison läuft den beiden Zentralschweizer Handballmannschaften in der Naionalliga A total unterschiedlich. Der HC Kriens-Luzern steht mit 24 Punkten auf dem 3. Tabellenplatz und kämpft in der zweiten Saisonhälfte um einen Play-Off-Platz. Beim KTV Altdorf hingegen kämpft man nach der Winterpause um den drohenden Abstieg.

«Nüchtern gesehen, stehen wir da, wo wir hingehören», sagt Stefan Arnold gegenüber dem Regionaljournal Zentralschweiz. Der Präsident des KTV Altdorf meint damit den letzten Platz in der Tabelle, auf welchem die sieglosen Altdorfer festkleben. «Es muss alles stimmen, damit wir in der Abstiegsrunde einen Sieg einfahren können», meint Stefan Arnold weiter. Bis jetzt hat Altdorf bloss zwei Unentschieden geholt und hat somit zwei Punkte.

Play-Offs zum Greifen nahe

Für den HC Kriens-Luzern sieht die Situation rosiger aus. «Wir wollen zum ersten Mal die Play-Offs erreichen. Dafür haben wir uns eine gute Ausgangslage in der Qualifikationsrunde geschaffen», sagt Nick Christen, Teammanager der Krienser. Zum Erfolg trägt vor allem der neue Trainer Heiko Grimm, aber auch das Alter der Mannschaft bei. «Wir haben eine gute Mischung aus jungen und routinierten Handballern», erklärt Nick Christen.

Die Handball-Saison der Nationalliga A geht am 8. Februar 2014 weiter.