Zum Inhalt springen

Zentralschweiz GLP und SP veröffentlichen Vereinbarung zur Stadtratswahl

Im Vorfeld des zweiten Wahlgangs zu den Stadtratswahlen in Luzern schlossen GLP und SP eine Vereinbarung ab. Von bürgerlicher Seite wurde wiederholt gefordert, dieser sogenannte «Geheimdeal» mit acht Punkten sei offenzulegen. Nach der Veröffentlichung zeigt sich: Überraschungen sind keine darunter.

Beat Züsli und Manuela Jost.
Legende: Die Parteien von Manuela Jost (GLP) und Beat Züsli (SP) schlossen eine Vereinbarung ab. Keystone

Damit der Grünliberalen Stadträtin Manuela Jost die Unterstützung der SP im zweiten Wahlgang sicher war, unterzeichneten die beiden Parteien eine Vereinbarung. Aufgrund von Rückfragen und Reaktionen habe die GLP erkannt, dass ein Interesse an einer Information über die Inhalte bestehe, heisst es in einer Mitteilung.

Es geht um gemeinsame Wahlkampfinhalte, wie beispielsweise mehr bezahlbaren Wohnraum und keine Kürzungen im Bildungs- und Sozialbereich.

Weiter werden acht Punkte angeführt, wie die Zusammenarbeit in den nächsten Jahren funktionieren solle. Man müsse eine Botschaft vorbereiten für eine aktive Bodenpolitik. Die GLP habe sich zudem für eine autofreie Bahnhofstrasse einzusetzen. Weiter wird erwähnt, dass SP, Grüne und GLP sich zusammensetzen, um über eine sachpolitische Zusammenarbeit zu diskutieren.

5 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Alfred Schläpfer (191.5yenokavan)
    Bedauenswerter Herr Bolliger. Wo bleibt das Langzeitgedächtis? "Dreck-Säuhäfeli-Geschäft" - "Alle gegen die SVP". Vergessen, wie überheblich die SVP allen den Tarif durchgeben wollte? Ihr Demokratieverständnis ist löchrig wie ein Emmentaler. Verschlucken Sie nicht beim leer schlucken. Es wachsen halt immer noch keine Bäume in den Himmel. Zum Glück.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Ueli Kwasi Eichholzer (Heartfull)
    Super Sache! Koalitionen sind ein Teil um politisch etwas zu erreichen. Dies kenne wir ja auch schon vom bürgelichen Schulterschluss.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Rolf Bolliger (robo)
    Die Politik war und ist schon immer ein korruptes "Dreck-Säuhäfeli-Geschäft"! Besonders seit der offenkundigen Strategie: "Alle gegen die SVP", scheut sich keine Partei, alles zu unternehmen, um diesem Slogan zum Erfolg zu verhelfen! Als Demokrat und jahrzehntelangen Urnengänger, kann (und muss) man einfach leer schlucken und den persönlichen Beitrag als Staatsbürger immer wieder einbringen versuchen!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Melchior Brunner (Melchior Brunner)
      Herr Bolliger, was genau bezeichnen Sie in diesem Fall als korrupt und als Dreckgeschäft?
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    2. Antwort von Rolf Bolliger (robo)
      Dass dieser geheime "Vertrag" nicht kommuniziert wurde, erachte ich eben als reine unsauber "Taktik" (lies "Dreckgeschäft"), geehrter Herr Brunner! Als parteiloser Bürger darf man alle politischen Abläufe durchschauen, kritisieren oder als richtig würdigen! Das werde ich weiterhin tun, wie oben bereits dargelegt, seien es nun bürgerliche oder linke politische Parteien und Politiker! Diskussionen, Leserbriefe verfassen oder im Forum eine persönlich Meinung äussern. eine demokratische Möglichkeit!
      Ablehnen den Kommentar ablehnen