Grosse Werke und Uraufführungen prägen das Lucerne Festival

Die grossen Stars der klassischen Musik residieren ab Freitag gut einen Monat lang wieder in Luzern. Das Lucerne Festival im Sommer präsentiert 2014 ein vielseitiges Programm unter dem Motto «Psyche». Es ist die erste Sommerausgabe ohne Claudio Abbado.

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Bildlegende: Der lettische Dirigent Andris Nelsons übernimmt diesen Sommer die Leitung des Lucerne Festival Orchestras. Priska Ketterer/ Lucerne Festival

Das Lucerne Festival 2014 ist Claudio Abbado gewidmet. Der Stardirigent ist im Januar gestorben und hinterlässt eine Lücke am Lucerne Festival. Michael Haefliger, Intendant des Lucerne Festivals, hat gemischte Gefühle, wenn er an das Eröffnungskonzert am Freitag denkt. «Einerseits spüre ich den Verlust Claudio Abbados, andererseits erwarte ich mit Spannung, was mit dem Lucerne Festival Orchestra unter der neuen Leitung von Andris Nelsons passiert».

Viele Künstlerinnen und Künstler geben sich in Luzern die nächsten Wochen ein Stelldichein. Artiste étoile ist unter anderem die japanische Geigerin Midori. Nebst den grossen Konzerten im KKL, engagiert sich Midori in Luzern sozial. Sie spielt, unter Ausschluss der Öffentlichkeit, im Gefängnis, in einem Sterbehospiz und für Menschen mit Behinderungen.

Das Luzerner Sinfonieorchester befasst sich im Rahmen vom Lucerne Festival gleich zweimal mit einer Uraufführung des österreichischen Komponisten Johannes Maria Staud: Mit einem Violinkonzert und einer Oper, welche im Luzerner Theater aufgeführt wird.

Das Lucerne Festival dauert bis zum 14. September. Klassiche Werke und zeitgenössiche Musik stehen auf dem Programm. Aber auch Formate wie «Lucerne Festival 40min» sind feste Bestandteile. Bei den Gratiskonzerten gibt es 40 Minuten lang einen Einblick ins Festivalprogramm.