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Grosses Sparpaket Der Kanton Zug kürzt bei der Bildung – und erhöht die Steuern

Eine Schulklasse
Legende: Neu sollen mindestens 20 Schülerinnen und Schüler in eine Klasse gehen. Heute sind es im Kanton Zug mindestens 18. SRF

Um das Defizit der letzten Jahre wieder auszugleichen, will das Kantonsparlament die Ausgaben bei über 20 Posten kürzen. Unter anderem sollen die Klassen der Kantonsschulen vergrössert werden und die Polizeiposten in Hünenberg, Steinhausen und Menzingen gestrichen werden. Mit diesen Massnahmen will das Parlament insgesamt 18 Millionen Franken sparen.

Kompromiss bei der Erhöhung der Steuern

Noch mehr Geld, nämlich 32 Millionen soll aber eine Steuererhöhung einbringen. Diese Erhöhung von 82 auf neu 86 Prozent soll befristet für ein Jahr gelten. Im Kantonsparlament hatte sich dagegen bloss die SVP gewehrt und argumentiert, höhere Steuern würden den Staat weiter aufblähen. Alle anderen Parteien waren einverstanden – wenn auch teilweise nur zähneknirschend. So plädierten die Alternativen – die Grünen für eine unbefristete Erhöhung der Steuern. Die CVP hingegen setzten sich für eine geringere Erhöhung ein.

Am Schluss setzte sich der Kompromiss durch: Eine Erhöhung der Steuern auf 86 Prozent, befristet für das Jahr 2020. Definitv sind die Sparvorschläge und die Steuererhöhung aber erst nach einer erneuten Diskussion im Parlament.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Bruno Hochuli (Bruno Hochuli)
    Wenn man bis zum geht nicht mehr die Steuern für Firmen senkt, kommt unweigerlich die Retourkutsche, man muss die Steuern für das liebe Volk erhöhen. Es nimmt alle Wunder, was bei anderen Kantonen im laufe der Zeit solche Unternehmenssteuersenkungen für den normal Bürger für Auswirkungen haben wird.
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