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Kulturhäuser müssen Veranstaltungen melden
Aus Regionaljournal Zentralschweiz vom 28.02.2020.
abspielen. Laufzeit 05:33 Minuten.
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Grossveranstaltungen verboten Was noch stattfindet – und was abgesagt ist

Um die Verbreitung des Coronavirus' möglichst einzudämmen, dürfen gesamtschweizerisch keine Veranstaltungen mit tausend oder mehr Besucherinnen und Besucher mehr stattfinden. In der Zentralschweiz sind davon vor allem die grossen Sportclubs betroffen, also der FC Luzern, der SC Kriens oder der EV Zug. Die Fussballliga hat entschieden, die Spiele der Super und Challenge League abzusagen; die Eishockeyliga geht einen anderen Weg, die Spiele finden vorderhand vor leeren Zuschauerrängen statt.

Kulturhäuser müssen Regeln beachten

Im Kanton Luzern müssen sich Kulturhäuser und Veranstalter, die bis Mitte März einen Anlass planen, beim Kanton melden. Dieser schätzt dann ein, ob die Veranstaltung durchgeführt werden kann. Diese Meldepflicht gilt auch für kleinere Anlässe.

Besonders betroffen von den Einschränkungen sind grosse Kulturhäuser wie etwa die Schüür in der Stadt Luzern. Sie hat eine Kapazität von 700 Personen. «Wir können alle Konzerte durchführen», sagt Geschäftsführer Marco Liembd. Allerdings werden alle Besucherinnen und Besucher befragt, ob sie kürzlich in einem Risikogebiet waren. Alle werden namentlich registriert. «Ausserdem stellen wir Desinfektionsmittel zur Verfügung.»

Keine strengeren Regeln in Schwyz

Ähnlich sieht die Regelung im Kanton Zug aus. Dort müssen sich Veranstalter melden, wenn sie mehr als 200 Leute erwarten. Der Kanton Schwyz geht aktuell nicht über die Vorgaben des Bundes hinaus: Alle Anlässe mit weniger als tausend Besucherinnen und Besucher können stattfinden.

Die Kantone Obwalden, Nidwalden und Uri sind von den Einschränkungen weniger stark betroffen, da dort keine grösseren Anlässe anstehen. Uri klärt zur Zeit ab, ob das Musikfestival AndermattLive! Mitte März stattfinden kann – oder redimensioniert werden muss.

Regionaljournal Zentralschweiz, 17:30 Uhr; zezm

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Adi Berger  (Adi B.)
    Eine Veranstaltung mit 100 Personen wovon die Hälfte aus Norditalien darf stattfinden. Ein Fasnachtsanlass mit 1000 Personen aus dem eigenen Dorf und umliegenden Orten wird verboten. Entbehrt jeder Logik. Und das wegen dieser Chinesen-Grippe die am Ende nicht viel gefährlicher ist als eine normale Grippe.
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    1. Antwort von Michel Koller  (Mica)
      Wenn man nur Extrembeispiele betrachtet, ergibt dies meist nur wenig Sinn. Auch unter 1'000 Besuchern muss eine Risikoabschätzung statt finden und wer sagt, dass im eigenen Dorf Niemand das Virus in sich trägt? Es geht hier um allgemeine Vorsichtsmassnahmen und nicht um Einzel- und Spezialfälle, wo plötzlich ein Fest mit 100 Leuten, davon 50 aus Norditalien, statt finden soll. Soviel zur Logik.
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