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Grosszügiges Geschenk Das Luzerner Sinfonie-Orchester erhält 15 Millionen

Der Unternehmer Michael Pieper und dessen Familie haben einen Fonds zugunsten des Luzerner Sinfonie-Orchesters geäufnet.

Der Michael und Emmy Lou Pieper (MEP) Fonds für das Luzerner Sinfonie-Orchester bezweckt die nachhaltige künstlerische und unternehmerische Entwicklung des Residenz-Orchesters im KKL Luzern, wie das Orchester am Dienstag mitteilte.

Die Mittel aus dem Fonds werden etwa für das Engagement herausragender Dirigenten und Solisten eingesetzt. Aber auch internationale Tourneen, die Programmierung von besonderen Zyklen oder Tonaufnahmen sollen mit dem Geld finanziert werden. Für die Basiskosten des Orchesterbetriebs stehen die Mittel allerdings nicht zur Verfügung.

Nur Erträge dürfen gebraucht werden

Das Kapital werde nicht angetastet, nur die Erträge dürfen für die Förderung des Orchesters eingesetzt werden. Der MEP-Fonds dürfte eine der grössten privaten Schenkungen in der Schweiz an ein Sinfonie-Orchester sein, heisst es in der Mitteilung. Der Fonds wird vom Stifter Michael Pieper präsidiert, die Geschäftsführung übernimmt der Intendant des Orchesters, Numa Bischof.

Milliardär Pieper ist Besitzer des Küchenkonzerns Franke.

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Hans Hafen (Häfi)
    Ein klassischer Fall von Geltungskonsum. Die Parallelen zum Fall "Salle modulable" sind mehr als augenfällig. Quid pro quo lautet auch hier die Devise im Sinne des Investors. In Luzern werden allerdings "uneigennützige" Geldgeber seit jeher hofiert, bis es schmerzt! Zum Glück korrigiert dann das Luzerner Stimmvolk noch hochnotpeinlich an der Urne (Siehe Inseli)!
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  • Kommentar von murti muheim (mumu)
    Laut Titel handelt es sich um ein "grosszügiges Geschenk" eines Milliardärs. Doch für die Basiskosten des Orchesterbetriebs stehen die Mittel allerdings nicht zur Verfügung. Einfach nur lächerlich!
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  • Kommentar von Hans Hafen (Häfi)
    Ein Paradebeispiel, wie gut die "unsichtbare Hand" funktioniert! Während z.B. die IPV für die Ärmsten zusammengestrichen wird, kommen diese Millionen für das Gemeinwesen, äähh Elite-Eigeninteressen, gerade recht.
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