Grünes Licht für Luzerner Kulturpläne

Die Stadt Luzern will auch künftig ein breites Kulturangebot fördern. Insbesondere soll künftig auch die freie Szene mehr Unterstützung erhalten. Das sieht der Bericht «Kulturagenda 2020» vor. Und dieser kam im Stadtparlament bei der Mehrheit gut an. Nur von Seiten der SVP und FDP gabs Kritik.

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Bildlegende: Das Luzerner Kulturhaus Südpol soll aufgewertet werden. Keystone

Die Pläne für die Kultur sind von Kanton und Stadt Luzern in enger Zusammenarbeit entwickelt worden. Dies sei wichtig, betonten einige Votanten im Parlament. Denn die Stadt profitiert davon: Der Kanton wird nämlich künftig mehr Geld an die grossen Kulturbetriebe Verkehrshaus, Lucerne Festival und Museum Rosengart zahlen.
Das Stadtbudget wird so um knapp 1 Million Franken entlastet.

Die Abmachung mit dem Kanton sieht vor, dass die Stadt dieses Geld in die Förderung der freien Szene steckt - insbesondere soll das Kulturhaus Südpol mehr Geld erhalten. Dies wollten die FDP und die SVP unterbinden, scheiterten aber klar an der Parlamentsmehrheit.

Sowohl der Kulturbericht des Kantons als auch sein städtisches Pendant sind nun von den jeweiligen Parlamenten abgesegnet worden. Die Richtung ist also klar: die freie Szene soll gestärkt werden. Die Massnahmen werden nun noch verfeinert und sollen nach und nach umgesetzt werden.