Grosser Stadtrat Luzern Grünes Licht für Überbauungspläne auf ewl-Areal

Das Luzerner Stadtparlament ist einverstanden mit den Plänen der Stadt. Trotz heftiger Kritik der FDP.

EWL-Gebäude Luzern Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Energie Wasser Luzern ewl will einen neuen Hauptsitz bauen. SRF

Auf dem ziemlich zentral gelegenen Areal gleich neben der Industriestrasse ist eine Grossüberbauung geplant. Energie Wasser Luzern ewl will dort ihren neuen Hauptsitz bauen. Es soll aber auch Platz geben für genossenschaftlichen Wohnungsbau. Die Stadt plant zudem ein Sicherheitszentrum mit Räumen für die Feuerwehr, den Zivilschutz, die Polizei und das Spital.

Kontroverse um Sicherheitszentrum

Insgesamt sollen 60'000 Quadratmeter Nutzfläche entstehen. Dass an diesem zentralen Standort keine Räume für Büros und Gewerbe Platz finden, daran stört sich die FDP. «Wenn das die neue Wirtschaftspolitik des Stadtrates ist: dann gute Nacht!», enervierte sich Rieska Dommann. Für die Zivilschutzorganisation oder auch die Polizei hätte es seiner Ansicht nach weniger zentrale Standorte gebraucht.

Die Mehrheit schloss sich aber der Idee des Stadtrates an. Dass die verschiedenen Sicherheitsorganisationen so nahe zusammenrückten, sei ideal, hiess es. In einem Katastrophenfall könnten diese perfekt zusammenarbeiten. Das Parlament stimmte der ewl-Areal-Planung zu. Diese wird nun weitergeführt, in zwei Jahren wird das Volk über das Projekt abstimmen. Die ersten Gebäude dürften frühestens 2023 bezugsbereit sein.