Guido Graf: «Der Umbau im Asylwesen funktioniert»

Seit Anfang Jahr ist im Kanton Luzern nicht mehr die Caritas für die Unterbringung und Betreuung der Asylsuchenden verantwortlich. Der Kanton hat die Fäden selber in die Hand genommen. Trotz Friktionen sieht Sozialdirektor Guido Graf das neue System auf Kurs.

Wegen des Umbaus des Asylwesens hat der bisher verantwortliche Asylkoordinator seine Stelle gekündigt. Und von Seiten einzelner Gemeinden ist Kritik an der Arbeit des Kantons laut geworden.

Trotzdem sieht der zuständige Regierungsrat den Umbau des Asylwesens auf guten Wegen. Nach vier Monaten Arbeit sei er sehr zufrieden. «Natürlich werden wir noch gewisse Bereiche justieren, aber grundsätzlich sind wir auf Kurs», sagt Sozialdirektor Guido Graf im Gespräch mit Radio SRF.

Der nun abgetretene Asylkoordinator Ruedi Fahrni habe zwar sehr gute Arbeit geleistet, und er bedauere seinen Abgang. Aber die Asylabteilung behalte weiterhin viel Fachwissen. Das Asylwesen des Kantons verfüge über viele gute und hoch motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Viele von ihnen sind von der Caritas Luzern übernommen worden.

Regierungsrat Guido Graf ist überzeugt, dass er mit dem Umbau sein Ziel erreichen werde, das Asylwesen künftig effizienter und günstiger zu führen.

Regionaljournal Zentralschweiz, 17:30 Uhr