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Zentralschweizer Parlamentarier in der Ständeratsdebatte zum Durchgangsbahnhof Luzern: Konrad Graber (CVP, LU) und Hans Wicki (FDP, NW).
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Gute Nachricht für Luzern Durchgangsbahnhof nimmt wichtige Hürde

Der Ständerat stockt das Budget für das Bahnnetz auf. Davon profitiert das Projekt eines Durchgangsbahnhofs in Luzern.

Der Ständerat will das Schweizer Bahnnetz stärker ausbauen als der Bundesrat: Er hat am Donnerstag beschlossen, zusätzliche Ausbauprojekte in den sogenannten Ausbauschritt 2035 aufzunehmen - unter anderem den Durchgangsbahnhof Luzern.

Der Bundesrat wollte den Durchgangsbahnhof ursprünglich zeitlich zurückstellen. Das Vorhaben sei zu wenig ausgereift, der Planungsstand ungenügend, argumentierte er.

Ständerat entschied einstimmig

Der Ständerat entschied nun aber einstimmig, das Projekt - neben anderen - in den Ausbauschritt 2035 zu integrieren.

«Der Durchgangsbahnhof ist für unsere Region zentral», sagte der Luzerner CVP-Ständerat Konrad Graber. «Er hat aber auch eine nationale Wirkung - so kann die Reisezeit von Basel nach Chiasso um eine halbe Stunde reduziert werden.» Graber sprach nach dem Entscheid der Grossen Kammer von einem «guten Tag für Luzern und die Zentralschweiz».

Das ist ein guter Tag für Luzern und die Zentralschweiz.
Autor: Konrad GraberLuzerner CVP-Ständerat

Die Pläne des Bundesrats sahen ursprünglich vor, die Bahninfrastruktur für zwölf Milliarden Franken auszubauen, um der wachsenden Nachfrage gerecht zu werden. Mit den zusätzlichen Projekten, die der Ständerat am Donnerstag beschlossen hat, steigen diese Kosten um 919 Millionen Franken.

Vorlage kommt jetzt in den Nationalrat

Ganz im Trockenen ist der Luzerner Durchgangsbahnhof damit aber noch nicht: Damit er tatsächlich in den Ausbauschritt 2035 aufgenommen wird, muss auch der Nationalrat einverstanden sein. Und der wird sich in der Sommersession mit dem Thema befassen.

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