Zum Inhalt springen

Header

Audio
LUKB-CEO Daniel Salzmann: «Wir waren auch während des Lockdowns immer da.»
Aus Regionaljournal Zentralschweiz vom 20.08.2020.
abspielen. Laufzeit 02:36 Minuten.
Inhalt

Gute Zahlen trotz Corona Bei der Luzerner Kantonalbank stimmt die Kasse

Die Corona-Krise hat die LUKB finanziell nicht erschüttert. Dennoch will sie umdenken – beim Thema Homeoffice.

Die Turbulenzen der Corona-Krise konnten der Luzerner Kantonalbank (LUKB) nichts anhaben: Wie die am Donnerstag veröffentlichten Halbjahreszahlen zeigen, ist es ihr gelungen, in den ersten sechs Monaten des Jahres sowohl den Ertrag als auch den Gewinn zu steigern.

Bank erwartet einen der besten Jahresabschlüsse

Trotz des Börseneinbruchs im März hat die grösste der Zentralschweizer Kantonalbanken einen Ertrag von gut 255 Millionen Franken erwirtschaftet – das sind 2.8 Prozent mehr als in der gleichen Periode im Vorjahr. Unter dem Strich resultiert damit ein Konzerngewinn von 103.5 Millionen Franken, was im Vergleich zum Vorjahr einem Plus von 3 Prozent entspricht.

Die Zahlen der LUKB sind damit besser als erwartet – und auch für das zweite Halbjahr ist Geschäftsleiter Daniel Salzmann optimistisch: Er erwartet für 2020 einen der besten Geschäftsabschlüsse der vergangenen fünf Jahre. «Wir sind in praktisch allen Geschäftsfeldern besser unterwegs als in früheren Jahren, teilweise sogar deutlich besser», sagt er. «Und wir sind zuversichtlich, dass wir diese Dynamik auch in die zweite Jahreshälfte weitertragen können.»

Corona veränderte Bank-Alltag massiv

Doch die guten Zahlen können nicht darüber hinwegtäuschen, dass die vergangenen Monate schwierig waren für die Bank – vor allem organisatorisch. «Es war ein komplett neues Leben», sagt Geschäftsleiter Salzmann. «Unsere Homeoffice-Quote stieg von null auf 40 Prozent, der Umgang mit den digitalen Hilfsmitteln hat vieles verändert, und auch Angestellte, die sich damit bis anhin kaum befasst hatten, mussten in kurzer Zeit eine steile Lernkurve hinlegen.»

Ein Fünftel soll künftig im Homeoffice arbeiten

Die Erfahrungen mit Homeoffice seien aber gut, sagt Salzmann. So gut, dass es in Zukunft ein fester Bestandteil des Arbeitsalltags bei der LUKB werden soll. «Wir werden das Rad nicht zurückdrehen, auch wenn die Pandemie dereinst abgeflacht ist. Wir streben einen permanenten Home-Office-Anteil von 20 Prozent an.»

Gegenwärtig arbeiteten Corona-bedingt noch immer gut 30 Prozent der Angestellten der Kantonalbank von Zuhause aus.

Regionaljournal Zentralschweiz, 20.8.2020, 12:03 Uh;

Jederzeit top informiert!
Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden.
Schliessen

Jederzeit top informiert!

Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

1 Kommentar

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Ueli Lang  (Wochenaufenthalter)
    Da ist die LUK wesentlich vorsichtiger mit dem Home Officeanteil. Die Kantonsregierung will faktisch einen Drittel ihrer Arbeitnehmer zu Hause arbeiten lassen und erzeugt damit ein Sparpotential von 7.7 Millionen Franken per annum. Allerdings sind dabei die 25 Millionen für den Grundstückerwerb und das eine Drittel der Arbeitsplätze die nicht physisch erhalten werden nicht einberechnet. Der Spareffekt fällt auf einen 6 stelligen Betrag zusammen, wenn man dies einbezieht - Kosten dafür 160 Mio!