Zum Inhalt springen
Inhalt

Zentralschweiz Hochwasserschutz Sarneraa: Ende Jahr fällt Variantenentscheid

Die Planung für den Hochwasserschutz im Sarneraatal dauert länger und wird teurer als angenommen. Ein Grund dafür ist das gewählte Totalunternehmer-Verfahren. Ende Jahr will die Obwaldner Regierung das favorisierte Projekt präsentieren.

Ein Arbeiter kämpft gegen Hochwasser auf einer überschwemmten Strasse.
Legende: Spätestens seit den Überschwemmungen von 2005 in Sarnen (Bild) sucht man nach neuen Lösungen für den Hochwasserschutz. Keystone

Zur Diskussion stehen zwei Varianten: die Tieferlegung und Verbreiterung der Sarneraa auf der einen und ein Entlastungsstollen zwischen Sarner- und Wichelsee auf der anderen Seite. Im Kantonsrat wurde am Donnerstag über den Stand der Planung diskutiert.

Neues Verfahren

Kompliziert sei vor allem das gewählte Totalunternehmer-Verfahren, sagte dabei Baudirektor Paul Federer: «Ein solches TU-Verfahren wurde bisher in der Schweiz noch nie durchgeführt bei einem Hochwasserschutzprojekt.» Als Folge davon werde im Juni ein Zusatzkredit für die Planung beantragt.

Der Zeitplan sieht vor, dass die Regierung bis Ende Jahr ihren Favoriten aus den beiden Projekten auswahlt und dafür beim Kantonsrat den entsprechenden Kredit beantragt. Das Parlament entscheidet voraussichtlich im März 2014.

Bei der Volksabstimmung im Herbst 2014 kommt aber nur noch ein Projekt an die Urne. Variantenabstimmungen sind im Kanton Obwalden nicht möglich.

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.