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Zentralschweiz «Ich bin am Sammeln der 'Baustellen'»

Mit der Aargauer Polizistin Irene Schönbächler hat die erste Frau die Leitung der grössten Schweizer Polizeischule in Hitzkirch übernommen. Zum Amtsantritt versprach sie keine Revolution. Sie setzt auf bestehende Konzepte und will Innovationen fördern.

Frau in Polizeiuniform spricht mit Kollegen
Legende: Die neue Direktorin der Polizeischule in Hitzkirch, Irene Schönbächler, im Gespräch mit einem Ausbildner. Keystone

Sie stelle fest, dass sehr hohe Erwartungen an sie gestellt würden, sagte die 49-Jährige am Samstag an einer Medienkonferenz an der Interkantonalen Polizeischule Hitzkirch (IPH). Derzeit sammle sie Fakten. Danach werde sie eine Auslegeordnung machen und mit der Geschäftsleitung neue Ziele festlegen.

Der eingeschlagene Weg vermehrter praktischer Ausbildung habe sich bewährt, sagte Schönbächler gemäss Redetext. Neben der Ausbildungsstätte in Hitzkirch will sie auch das dazugehörige Seminarzentrum weiterbetreiben. Die künftige Dauer und die Gestaltung der Polizeiausbildung seien aber auf nationaler Ebene in Diskussion, sagte sie.
Irene Schönbächler steht seit 39 Tagen an der Spitze der grössten Polizeischule der Schweiz. Zuvor hatte sie mehr als zehn Jahre bei der Aargauer Kantonspolizei gearbeitet.
An der Schule werden pro Jahr rund 300 angehende Polizistinnen und Polizisten aus elf Kantonen ausgebildet. Dem Konkordat gehören die Kantone AG, BL, BS, BE, LU, OW, NW, SZ, SO, UR und ZG an.

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